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Am 2. Sonntag nach dem Christfest

   Sonntag nach Neujahr   

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Der 2. Sonntag nach dem Christfeste fällt fort, wenn der 1. Januar auf einen Sonntag, Montag oder Dienstag liegt.

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5. Januar 2020

Liturgische Farbe:    weiß  

Der (nicht in jedem Jahr vorkommende) 2. Sonntag nach dem Christtag schließt in seinem Evangelium die Reihe der von Engelerscheinungen geleiteten und begleiteten Ereignisse der Geburtsgeschichte des Heilandes ab. Das Evangelium erinnert noch einmal daran, wie Christus schon von Geburt an unter einer Feindschaft steht, die sein Leben bedroht. Die Epistel, erst in neuerer Zeit diesem Sonntag zugewiesen, will uns in die Leidengemeinschaft mit Christus hineinziehen. In allen übrigen Stücken wiederholt der Sonntag Weihnachtstexte. Zu dem Lied vgl. die Vorbemerkung zum 27. Dezember.

Agende für evangelisch-lutherische Gemeinden, Erster Band, 1962 Lutherisches Verlagshaus Berlin

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Introitus, Präfation und Schlußkollekte
wie am Christfeste

Kollekte und Halleluja
wie am 1. Sonntag nach dem Christfeste

Epistel
1 Petr 4,12-19
Ihr Lieben, laßt euch durch die Hitze nicht befremden, die euch widerfährt zu eurer Versuchung, als widerführe euch etwas Seltsames,
sondern freut euch, daß ihr mit Christus leidet, damit ihr auch zur Zeit der Offenbarung seiner Herrlichkeit Freude und Wonne haben mögt.
Selig seid ihr, wenn ihr geschmäht werdet um des Namens Christi willen, denn der Geist, der ein Geist der Herrlichkeit und Gottes ist, ruht auf euch.
Niemand aber unter euch leide als ein Mörder oder Dieb oder Übeltäter oder als einer, der in ein fremdes Amt greift.
Leidet er aber als ein Christ, so schäme er sich nicht, sondern ehre Gott mit diesem Namen.
Denn die Zeit ist da, daß das Gericht anfängt an dem Hause Gottes. Wenn aber zuerst an uns, was wird es für ein Ende nehmen mit denen, die dem Evangelium Gottes nicht glauben?
Und wenn der Gerechte kaum gerettet wird, wo wird dann der Gottlose und Sünder bleiben?
Darum sollen auch die, die nach Gottes Willen leiden, ihm ihre Seelen anbefehlen als dem treuen Schöpfer und Gutes tun.

Lied
Wunderbarer Gnadenthron (EG 38)

1. Wunderbarer Gnadenthron,
Gottes und Marien Sohn,
Gott und Mensch, ein kleines Kind,
das man in der Krippen find't,
großer Held von Ewigkeit,
dessen Macht und Herrlichkeit
rühmt die ganze Christenheit:
 
2. Du bist arm und machst zugleich
uns an Leib und Seele reich.
Du wirst klein, du großer Gott,
und machst Höll und Tod zu Spott.
Aller Welt wird offenbar,
ja auch deiner Feinde Schar,
daß du, Gott, bist wunderbar.

 
3. Laß mir deine Güt und Treu
täglich werden immer neu.
Gott, mein Gott, verlaß mich nicht,
wenn mich Not und Tod anficht.
Laß mich deine Herrlichkeit,
deine Wundergütigkeit
schauen in der Ewigkeit.

Evangelium
Mt 2,19-23
Als aber Herodes gestorben war, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum in Ägypten
und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und zieh hin in das Land Israel; sie sind gestorben, die dem Kindlein nach dem Leben getrachtet haben.
Da stand er auf und nahm das Kindlein und seine Mutter mit sich und kam in das Land Israel.
Als er aber hörte, daß Archelaus in Judäa König war anstatt seines Vaters Herodes, fürchtete er sich, dorthin zu gehen. Und im Traum empfing er Befehl von Gott und zog ins galiläische Land
und kam und wohnte in einer Stadt mit Namen Nazareth, damit erfüllt würde, was gesagt ist durch die Propheten: Er soll Nazoräer heißen.

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