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3. Woche: Freitag

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Die Fürsorge Christi

Da nun Jesus Seine Mutter sah und den Jünger dabeistehen, den Er lieb hatte, spricht Er zu Seiner Mutter: Weib, siehe, das ist dein Sohn! Danach spricht Er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.
Joh 19,26-27

Maria, diese arme verwaiste Seele, die trotz aller Armut auf Ihn hoffen gelernt, hat Er in Gnaden angesehen und erhört. Welterlösung beschäftigt Ihn, und der Maria Zukunft hat Er nicht vergessen; Reichtum der Hölle umgibt Ihn, Armut vom Vater belastet Ihn, die Sünde der Welt kommt Ihm entgegen, und über all diesen furchtbaren Begleitungen vergißt Er des Weibes nicht, das in der Armut auch die Treue hielt. Darum, Gemeinde, freue dich, daß Jesus der Maria, der irdischen Mutter, gedenkt. Wer Ihm wehe getan hat, ohne daß er´s wollte, wer Ihm Mühe und Arbeit bereitet, ohne daß er´s wußte, wird von Ihm mit Erbarmung angesehen. Und wer alle Kränze, auch die erlaubten, vor Ihm entblättert, und sich auf Seine Gnade begibt, den läßt er nicht zuschanden werden. 

Hermann von Bezzel

 

Wo ich Ihn nur habe, 
da ist mein Vaterland; 
und es fällt mir jede Gabe 
wie ein Erbteil in die Hand. 
Längst vermißte Brüder 
find ich nun in Seinen Jüngern wieder. 

F. v. Hardenberg (gest. 1801)

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Quelle:
"Gemeinschaft der Heiligen" 
Ökumenisches Brevier mit Betrachtungen geistlicher Väter und Gebeten aus der ganzen Christenheit
dargeboten von Hans Heuer
Deutsche Buchverlagsgesellschaft für Christliche Literatur GmbH. Nürnberg 1962