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2. Woche: Sonntag

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Kirchliche Einheit

Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für alle die, die durch ihr Wort an Mich glauben werden, auf daß sie alle eins seien, gleichwie Du, Vater, in Mir und Ich in Dir; daß auch sie in Uns ein seien, auf daß die Welt glaube, Du habest Mich gesandt.
Joh 17,20-21

Die Einheit der Christen im Vater und Sohn ist geistiger Art, aber sie muß darum auch in Erscheinung treten. Wenn man als Grund für seine Abneigung gegen alle Versuche, die christlichen Gemeinschaften in Life and Work zusammenzuführen, die geistliche Einheit angibt, die sich schon findet und die wir in unseren Glaubensartikeln bekennen, so gleicht dies nicht selten den Abhaltungen der Unbußfertigkeit. Eine Einheit im Geiste läßt sich schwerlich vereinbaren mit der gegenseitigen Geringschätzung und mit einer Konkurrenz, die sich nicht scheut, Mittel anzuwenden, welche schon die gewöhnliche bürgerliche Moral verurteilen muß. Unser Erlöser begnügt Sich in Seinem hohenpriesterlichen Gebet keineswegs mit eine geistigen Einheit, welche nur Luft ist und nicht sichtbar wird, die vielmehr verdunkelt wird vom Staub und Schmutz der Zwietracht.

Nathan Soederblom

 

Ach Du holder Freund vereine 
Deine Dir geweihte Schar;
daß sie es so herzlich meine, 
wie´s Dein letzter Wille war!
Ja, verbinde in der Wahrheit, 
der du selbst die Wahrheit bist, 
alles, was von Deiner Klarheit
in der Tat erleuchtet ist.

N. L. Graf von Zinzendorf (gest. 1760)

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Quelle:
"Gemeinschaft der Heiligen" 
Ökumenisches Brevier mit Betrachtungen geistlicher Väter und Gebeten aus der ganzen Christenheit
dargeboten von Hans Heuer
Deutsche Buchverlagsgesellschaft für Christliche Literatur GmbH. Nürnberg 1962