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Die Apostel Simon und Judas Thaddäus

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Die Feste und Gedenktage der Apostel besitzen einen ökumenischen Rang. Da sie einen biblischen Bezug aufweisen können, wurden sie auch in den Festkalender der evangelischen Gemeinden aufgenommen, die dem Augsburgischen Bekenntnis anhängen. Der Gedenktag der Apostel Simon und Judas Thaddäus wird am 28. Oktober begangen.

Simon trägt den Beiname "Zelotes" - aramäisch "Kananäus", deutsch "der Eiferer" - weil er der politisch radikalen Bewegung der Zeloten angehörte, die gewaltsam die Römer aus Israel vertreiben wollte. Das Neue Testament nennt ihn in Aufzählungen der zwölf Apostel in Mt 10, 4; Mk 3, 18; Apg 1, 13. Besondere Erwähnung findet er im NT sonst nicht.

Judas Thaddäus war der Sohn eines Jakobus (Lukasevangelium 6, 16) und einer der Apostel Jesu. Er ist nicht zu verwechseln mit Judas Ischariot, dem Jünger, der Jesus verraten hat.
Judas Thaddäus wird im Neuen Testament sonst nur einmal erwähnt im Johannesevangelium (14, 22) mit der Frage, warum Jesus sich nur den Jüngern offenbare und nicht der ganzen Welt.

Simon und Judas Thaddäus, sollen, nachdem dieser in Mesopotamien, jener in Ägypten das Evangelium gepredigt hatte, gemeinsam in Persien das Martyrium erlitten haben.