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1. Sonntag nach Ostern: Quasimodogeniti

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23. April 2017

Liturgische Farbe:    weiß  

Das Lamm Gottes als Sieger

Der Eingangspsalm und seine Antiphon sind gewählt im Hinblick auf die in der Osternacht getauften jungen Glieder der Gemeinde, die als die durch die Taufe "aus dem Tode gerissenen" und nunmehr als die neubegorenen Kinder im Sakrament des Altars den "Kelch des Heils" nehmen dürfen. Die Kollekte macht das Gebet der Neugetauften zum Gebet aller Christen, daß wir als die Wiedergeborenen in einem neuen Leben wandeln. Halleluja-Vers und Lied schließen die achttägige Feier des Osterfestes ab, und sowohl das Evangelium wie die Epistel machen den Zusammenhang zwischen Ostern und dem Leben der christlichen Kirche offenbar: das Evangelium, indem es von dem ersten in der Reihe der christlichen Sonntage ("und über acht Tage") den Friedensgruß des Auferstandenen und die Vollmacht zur Sündenvergebung berichtet; die Epistel, indem sie Taufe und heiliges Mahl als die Grundlage und Kraftquelle christlicher Weltüberwindung preist.

Agende für evangelisch-lutherische Gemeinden, Erster Band, 1962 Lutherisches Verlagshaus Berlin

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Introitus
Antiphon:
[Halleluja.] Als die neugeborenen Kinder, Halleluja, seid begierig nach der lauteren geistlichen Milch. Halleluja. Halleluja.
Psalm:
Das ist mir lieb, daß der Herr höret
  meine Stimme und mein Flehen.
[Sei nun wieder zufrieden meine Seele.
  denn der Herr tut dir Gutes.
Denn du hast meine Seele aus dem Tode gerissen.
  mein Auge von den Tränen, meinen Fuß vom Gleiten.]
Ich werde wandeln vor dem Herrn
  im Lande der Lebendigen.
Wie soll ich dem Herrn vergelten alle seine Wohltat,
  die er an mir tut?
Ich will den Kelch des Heils nehmen
  und anrufen den Namen des Herrn.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
  und dem Heiligen Geiste,
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar
  und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
   
B wie am Osterfeste

Kollektengebet
Allmächtiger Gott, der du deinen Sohn von den Toten auferweckt hast: verleihe uns, daß auch wir, durch deine Gnade wiedergeboren, in einem neuen Leben wandeln.
Durch die Kraft der Auferstehung deines Sohnes Jesu Christi, unsers Herrn / der mit dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Epistel
1 Joh 5,4-10a
Alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.
Wer ist es aber, der die Welt überwindet, wenn nicht der, der glaubt, daß Jesus Gottes Sohn ist?
Dieser ist's, der gekommen ist durch Wasser und Blut, Jesus Christus; nicht im Wasser allein, sondern im Wasser und im Blut; und der Geist ist's, der das bezeugt, denn der Geist ist die Wahrheit.
Denn drei sind, die das bezeugen:
der Geist und das Wasser und das Blut; und die drei stimmen überein.
Wenn wir der Menschen Zeugnis annehmen, so ist Gottes Zeugnis doch größer; denn das ist Gottes Zeugnis, daß er Zeugnis gegeben hat von seinem Sohn.
Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat dieses Zeugnis in sich.

Halleluja-Vers
Halleluja.
Dies ist der Tag, den der Herr macht.
  Lasset uns freuen und fröhlich darinnen sein.
Halleluja.
Wir haben auch ein Osterlamm:
  das ist Christus, für uns geopfert.
Halleluja.

Lied der Woche
Jesus Christus, unser Heiland, der den Tod überwand (EG 102)

1. Jesus Christus, unser Heiland,
der den Tod überwand,
ist auferstanden,
die Sünd hat er gefangen.
Kyrie eleison.
 
2. Der ohn Sünden war geboren,
trug für uns Gottes Zorn,
hat uns versöhnet,
daß Gott uns sein Huld gönnet.
Kyrie eleison.
 
3. Tod, Sünd, Leben und auch Gnad,
alls in Händen er hat;
er kann erretten
alle, die zu ihm treten.
Kyrie eleison.

Evangelium
Joh 20,19-31
Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch!
Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, daß sie den Herrn sahen.
Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den heiligen Geist!
Welchen ihr die Sünden erlaßt, denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.
Thomas aber, der Zwilling genannt wird, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.
Da sagten die andern Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und meinen Finger in die Nägelmale lege und meine Hand in seine Seite lege, kann ich's nicht glauben.
Und nach acht Tagen waren seine Jünger abermals drinnen versammelt, und Thomas war bei ihnen. Kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und tritt mitten unter sie und spricht: Friede sei mit euch!
Danach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!
Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!
Noch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch.
 Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, daß Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.

Präfation und Schlußkollekte
wie am Osterfeste

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