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Sonnabend (Samstag) nach Ostern

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22. April 2017

Liturgische Farbe:    weiß  

Das Lamm Gottes als Sieger

Noch einmal erklingt der Siegespsalm des Ostersonntags, diesmal als Antwort auf die Stimme des Auferstandenen, die wir in der Antiphon vernehmen. Dreimal kehrt das Wort wieder von dem Stein, den die Bauleute verworfen haben und der zum Eckstein geworden ist: im Psalm selbst, im Halleluja-Vers und in der Epistel. Die Anrede an die "neugeborenen Kindlein" (1 Petr. 2,2) schaut schon voraus auf den darauffolgenden Sonntag, der von diesem Wort seinen Namen empfangen hat. Das Evangelium dagegen blickt noch einmal zurück auf den ersten Gang der beiden Jünger zum Grab.

Agende für evangelisch-lutherische Gemeinden, Erster Band, 1962 Lutherisches Verlagshaus Berlin

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Introitus
Antiphon:
[Halleluja.] Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit, Halleluja, und habe die Schlüssel der Hölle und des Todes. Halleluja, Halleluja.
Psalm:
wie am Osterfeste
B wie am Osterfeste

Kollekte
wie am Dienstag nach Ostern

Epistel
1 Petr 2,1-10
Ihr Lieben / legt nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid und alle üble Nachrede
und seid begierig nach der vernünftigen lauteren Milch wie die neugeborenen Kindlein, damit ihr durch sie zunehmt zu eurem Heil,
da ihr ja geschmeckt habt, daß der Herr freundlich ist.
Zu ihm kommt als zu dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen ist, aber bei Gott auserwählt und kostbar.
Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus.
Darum steht in der Schrift: "Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden."
Für euch nun, die ihr glaubt, ist er kostbar; für die Ungläubigen aber ist "der Stein, den die Bauleute verworfen haben und der zum Eckstein geworden ist,
ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses"; sie stoßen sich an ihm, weil sie nicht an das Wort glauben, wozu sie auch bestimmt sind.
Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, daß ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht;
die ihr einst "nicht ein Volk" wart, nun aber "Gottes Volk" seid, und einst nicht in Gnaden wart, nun aber in Gnaden seid.

Halleluja
Halleluja.
Dies ist der Tag, den der Herr macht.
  Lasset uns freuen und fröhlich darinnen sein.
Halleluja.
Der Stein, den die Bauleute verworfen haben,
  ist zum Eckstein geworden.
Halleluja.

Lied
Christ lag in Todesbanden (EG 101,1-6)

1. Christ lag in Todesbanden,
für unsre Sünd gegeben,
der ist wieder erstanden
und hat uns bracht das Leben.
Des wir sollen fröhlich sein,
Gott loben und dankbar sein
und singen Halleluja.
Halleluja.
 
5. Hier ist das recht Osterlamm,
davon wir sollen leben,
das ist an des Kreuzes Stamm
in heißer Lieb gegeben.
Des Blut zeichnet unsre Tür,
das hält der Glaub dem Tod für,
der Würger kann uns nicht rühren.
Halleluja.
 
2. Den Tod niemand zwingen konnt
bei allen Menschenkindern;
das macht alles unsre Sünd,
kein Unschuld war zu finden.
Davon kam der Tod so bald
und nahm über uns Gewalt,
hielt uns in seim Reich gefangen.
Halleluja.
 
6. So feiern wir das hoh Fest
mit Herzensfreud und Wonne,
das uns der Herr scheinen läßt.
Er ist selber die Sonne,
der durch seiner Gnaden Glanz
erleucht' unsre Herzen ganz;
der Sünden Nacht ist vergangen.
Halleluja.
 
3. Jesus Christus, Gottes Sohn,
an unser Statt ist kommen
und hat die Sünd abgetan,
damit dem Tod genommen
all sein Recht und sein Gewalt;
da bleibt nichts denn Tods Gestalt,
den Stachel hat er verloren.
Halleluja.
 
7. Wir essen und leben wohl,
zum süßen Brot geladen;
der alte Sau'rteig nicht soll
sein bei dem Wort der Gnaden.
Christus will die Kost uns sein
und speisen die Seel allein;
der Glaub will keins andern leben.
Halleluja.
 
4. Es war ein wunderlich Krieg,
da Tod und Leben 'rungen;
das Leben behielt den Sieg,
es hat den Tod verschlungen.
Die Schrift hat verkündet das,
wie ein Tod den andern fraß,
ein Spott aus dem Tod ist worden.
Halleluja.
 

Evangelium
Joh 20,1-9
Am ersten Tag der Woche kommt Maria von Magdala früh, als es noch finster war, zum Grab und sieht, daß der Stein vom Grab weg war.
Da läuft sie und kommt zu Simon Petrus und zu dem andern Jünger, den Jesus liebhatte, und spricht zu ihnen: Sie haben den Herrn weggenommen aus dem Grab, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben.
Da ging Petrus und der andere Jünger hinaus, und sie kamen zum Grab.
Es liefen aber die zwei miteinander, und der andere Jünger lief voraus, schneller als Petrus, und kam zuerst zum Grab,
schaut hinein und sieht die Leinentücher liegen; er ging aber nicht hinein.
Da kam Simon Petrus ihm nach und ging in das Grab hinein und sieht die Leinentücher liegen,
aber das Schweißtuch, das Jesus um das Haupt gebunden war, nicht bei den Leinentüchern liegen, sondern daneben, zusammengewickelt an einem besonderen Ort.
Da ging auch der andere Jünger hinein, der zuerst zum Grab gekommen war, und sah und glaubte.
Denn sie verstanden die Schrift noch nicht, daß er von den Toten auferstehen müßte.

Präfation und Schlußkollekte
wie am Osterfeste

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