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14. Sonntag nach Trinitatis

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17. September 2017

Liturgische Farbe:    grün  

Das Evangelium zeigt nach dem barmherzigen Samariter des vorigen Sonntages den dankbaren Samariter, der als einziger umkehrt, um Gott die Ehre zu geben. Die Epistel stellt neben solche Dankbarkeit die anderen "Früchte des Geistes", in denen sich der "Wandel im Geist" und der wahrhaftige Glaube (um den die Kollekte bittet) bewährt. Das Lied erweist Gott die Ehre des völligen Vertrauens: "Von Gott will ich nicht lassen, denn er läßt nicht von mir." Der Psalm gibt diesem Vertrauen die besondere Wendung, die sich in der Liebe zum Gotteshaus und Altar als der bergenden Heimat zeigt. Der Halleluja-Vers nimmt den einen Grundgedanken des Evangeliums auf, daß nur dem in Wahrheit geholfen ist, der das Lobopfer des Dankes nicht versäumt.

Agende für evangelisch-lutherische Gemeinden, Erster Band, 1962 Lutherisches Verlagshaus Berlin

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Introitus
Antiphon:
Gott, unser Schild, schaue doch: sieh an das Antlitz deines Gesalbten! [Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser, denn sonst tausend.]
Psalm:
Wie lieblich sind deine Wohnungen, Herr Zebaoth.
Meine Seele verlanget und sehnet sich nach den Vorhöfen des Herren.
Mein Leib und Seele freuen sich
in dem lebendigen Gott.
[Denn der Vogel hat ein Haus gefunden
  und die Schwalbe ein Nest, da die Jungen hecken,
deine Altäre, Herr Zebaoth,
mein König und mein Gott.
Wohl denen, die in deinem Hause wohnen,
  die loben dich immerdar.
[Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten
  und von Herzen dir nachwandeln.
Ich will lieber die Tür hüten in meines Gottes Hause,
  denn wohnen in der Gottlosen Hütten.
Denn Gott der Herr ist Sonne und Schild, der Herr gibt Gnade und Ehre.
  Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar
  und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

B wie oben oder am 5. Sonntag nach Trinitatis

Kollekte
Allmächtiger Herre Gott: gib uns den rechten, wahrhaftigen Glauben und mehre denselben täglich in uns. / Gib uns auch Liebe und Hoffnung, damit wir dir uns unserm Nächsten nach deinem Wohlgefallen mögen dienen.
Durch unsern Herrn Jesum Christum, Deinen Sohn / der mit dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Epistel
Gal 5,16-24
Liebe Brüder: Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen.
Denn das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; die sind gegeneinander, so daß ihr nicht tut, was ihr wollt.
Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz.
Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung,
Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen,
Neid, Saufen, Fressen und dergleichen. Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.
Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue,
Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht.
Die aber Christus Jesus angehören, die haben ihr Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden.

Halleluja
Halleluja.
Wer Dank opfert, der preiset mich;
  und da ist der Weg, daß ich ihm zeige das Heil Gottes.
Halleluja.

Lied
Von Gott will ich nicht lassen (EG 365)

1. Von Gott will ich nicht lassen,
denn er läßt nicht von mir,
führt mich durch alle Straßen,
da ich sonst irrte sehr.
Er reicht mir seine Hand;
den Abend und den Morgen
tut er mich wohl versorgen,
wo ich auch sei im Land.
 
5. Lobt ihn mit Herz und Munde,
welchs er uns beides schenkt;
das ist ein sel'ge Stunde,
darin man sein gedenkt;
denn sonst verdirbt all Zeit,
die wir zubringn auf Erden.
Wir sollen selig werden
und bleibn in Ewigkeit.
 
2. Wenn sich der Menschen Hulde
und Wohltat all verkehrt,
so find't sich Gott gar balde,
sein Macht und Gnad bewährt.
Er hilft aus aller Not,
errett' von Sünd und Schanden,
von Ketten und von Banden,
und wenn's auch wär der Tod.
 
6. Auch wenn die Welt vergehet
mit ihrem Stolz und Pracht,
nicht Ehr noch Gut bestehet,
die wir so groß geacht':
wir werden nach dem Tod
tief in die Erd begraben;
wenn wir geschlafen haben,
will uns erwecken Gott.
 
3. Auf ihn will ich vertrauen
in meiner schweren Zeit;
es kann mich nicht gereuen,
er wendet alles Leid.
Ihm sei es heimgestellt;
mein Leib, mein Seel, mein Leben
sei Gott dem Herrn ergeben;
er schaff's, wie's ihm gefällt!

 
7. Obwohl ich hier schon dulde
viel Widerwärtigkeit,
wie ich auch wohl verschulde,
kommt doch die Ewigkeit,
ist aller Freuden voll,
die ohne alles Ende,
dieweil ich Christus kenne,
mir widerfahren soll.
 
4. Es tut ihm nichts gefallen,
denn was mir nützlich ist.
Er meint's gut mit uns allen,
schenkt uns den Herren Christ,
sein' eingebornen Sohn;
durch ihn er uns bescheret,
was Leib und Seel ernähret.
Lobt Gott im Himmelsthron!
8. Das ist des Vaters Wille,
der uns geschaffen hat.
Sein Sohn hat Guts die Fülle
erworben uns und Gnad.
Auch Gott der Heilig Geist
im Glauben uns regieret,
zum Reich der Himmel führet.
Ihm sei Lob, Ehr und Preis!

Evangelium
Lk 17,11-19
Und es begab sich, als Jesus nach Jerusalem wanderte, daß er durch Samarien und Galiläa hin zog.
Und als er in ein Dorf kam, begegneten ihm zehn aussätzige Männer; die standen von ferne
und erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesus, lieber Meister, erbarme dich unser!
Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: Geht hin und zeigt euch den Priestern! Und es geschah, als sie hingingen, da wurden sie rein.
Einer aber unter ihnen, als er sah, daß er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme
und fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter.
Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die zehn rein geworden? Wo sind aber die neun?
Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremde?
Und er sprach zu ihm: Steh auf, geh hin; dein Glaube hat dir geholfen.

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