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Abendmahl und Opfer - Einige Gedanken dazu

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Bringt jemand "Abendmahl" und "Opfer" in einen Zusammenhang, so erhebt sich darüber oft ein großes Geschrei auf protestantischer Seite. Mit ziemlicher Sicherheit wird einem unterstellt, man würde das Opfer Christi am Kreuz von Golgatha "wiederholen" wollen, weil man es als "ergänzungsbedürftig" ansähe. Mit großer Wahrscheinlichkeit bekommt man zu hören, daß sich Christus "ein für allemal" geopfert hätte und eine "Wiederholung" durch irgendein menschliches Tun als "papistischer Greuel" zu gelten hätte.

Nun weiß und lehrt aber auch die Römisch-Katholische Kirche,

daß weder das Herrenmahl noch eine andere kirchliche Handlung als Wiederholung des Kreuzesopfers Christi gedeutet werde darf.[1]

Sie weiß und lehrt aber auch ebenso wie die lutherischen Christenheit, daß

das Opfer Christi im Herrenmahl gegenwärtig ist.[2]

Wir fragen: Wie verhält sich diese Gegenwart des Opfers Christi zu dem, was in der stiftungsgemäßen Feier des Heiligen Abendmahles geschieht?

Auch in der Beantwortung der Frage, wie sich die wiederholte Frage des Herrenmahles zu dem ein für allemal geschehenen Selbstopfer Jesu verhält, gilt für uns das Prinzip aus den lutherischen Bekenntnisschriften,

daß die einzige Regel und Richtschnur (unica regula et norma), nach der in gleicher Weise alle Lehren und Lehrer [in der Kirche] gerichtet und beurteilt werden sollen, alleine die prophetischen und apostolischen Schriften des Alten und Neuen Testaments sind.[3]

Wir fragen also nicht unser Vor-Urteil, sondern die Heilige Schrift, wie ein Opfer dort geregelt ist und betrachten da natürlich vor allem die Praxis der alttestamentlichen Opfer.

 

1. Opfer = Schlachtung plus Darbringung. Dargestellt am Beispiel des Sündopfers im Alten Bund (Lev 4,1ff.)

Ein Sündopfer geschah im Alten Testament nicht so, daß irgendwer ein Tier einfach nur tötete. Es bestand vielmehr aus einer Vielzahl von Handlungen, die erst zusammengenommen "das Sündopfer" waren. Hinzu kommt, daß diese verschiedenen Handlungen, die erst zusammen ein Opfer waren, zwar zusammen gehörten, aber zeitlich voneinander verschieden von verschiedenen Personen an verschiedenen Orten vorgenommen wurden.

Besonders bedeutsam ist innerhalb eines Opfers der Unterschied zwischen der "Schlachtung" und der "Darbringung": Schlachtung des Opfertieres und Darbringung des Opfers waren zwei eng zusammengehörende, aber zeitlich voneinander unterschiedene Handlungen mit einem Wechsel der handelnden Personen und des Ortes:

bullet Der Sünder schlachtete beim Sündopfer das Opfertier, brachte es aber nicht Gott dar.
bullet Die Aufgabe des Priesters war es wiederum nicht, das Opfertier zu schlachten, sondern das Opfer Gott darzubringen. Er tat das, indem er vom Blut des Opfertieres etwas in das Heiligtum brachte und siebenmal davon vor dem HERRN an den Vorhang im Heiligen sprengte. So stellte er Gott das Opfer vor Augen. Diese Darbringung gehört notwendig und wesentlich zum Sündopfer. Es gab im Alten Bund kein Sündopfer, daß nur geschlachtet, aber nicht dargebracht wurde.
 
 
 
 

Wir halten also fest: Ein Sündopfer setzte sich im Alten Bund zusammen aus der Tötung (bzw. Schlachtung) und der Darbringung.

 

2. Selbstopfer und priesterlicher Dienst Jesu, des Hauptes

Wenden wir diese Einsicht nun auf das Opfer Jesu an:

Jesus ist das Opferlamm, das von den Sündern geschlachtet wurde "draußen", am Kreuz auf Golgatha. An diesem Kreuz geschah die Schlachtung des Lammes Gottes durch die Sünder: Juden und Heiden. Dort geschah aber nicht die Darbringung dieses Opfers!

Wann und wie geschieht nun aber die von der Schlachtung zu unterscheidende, aber zum Opfer unbedingt und notwendig dazugehörende Darbringung?
Gott dargebracht wird ein Opfer vom Priester. Dieser Priester ist im Neuen Bund aber niemand anderes als der Christus selbst. Im Neuen Bund ist nämlich, im Gegensatz zum Alten, das geschlachtete Opfer und der darbringende Priester ein und dieselbe Person. Auf Golgatha war Jesus nicht der darbringende Priester, sondern das geschlachtete Opferlamm. Wann aber ist Er der darbringende Priester?

Über das darbringende priesterliche Wirken Jesu erfahren wir aus dem Brief an die Hebräer (8,1-3):

Das ist nun die Hauptsache bei dem, wovon wir reden: Wir haben einen solchen Hohenpriester, der da sitzt zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel und ist ein Diener am Heiligtum und an der wahren Stiftshütte, die Gott aufgerichtet hat und nicht ein Mensch. Denn jeder Hohepriester wird eingesetzt, um Gaben und Opfer darzubringen. Darum muß auch dieser etwas haben, was er opfern kann.

Jesus ist aber nicht nur der Hohepriester, sondern zugleich auch das Opferlamm. Er erscheint nach dem Zeugnis des letzten biblischen Buches, der Offenbarung, vor Gott auch als das "Lamm, das geschlachtet worden ist".[4]
Weil aber Jesus sowohl Hohepriester als auch geschlachtetes Opferlamm in ein und derselben Person ist, ist Sein eigenes priesterliches Erscheinen vor Gott auch die Darbringung Seines ein für allemal am Kreuz in den Tod gegebenen Lebens.

Wenn Er also priesterlich vor Gott erscheint und für uns bittet, erscheint Er nicht nur als Priester, sondern auch als das ein für allemal geschlachtete Opferlamm vor dem Vater.
Weil Christus das von den Sündern geschlachtete Opferlamm ist, ist Sein eigenes priesterliches Erscheinen vor Gott die Darbringung Seines Opfers.

 

3. Der priesterliche Dienst der Kirche, des Leibes Christi

Wie verhält sich nun das Opfer Christi zum Tun der Kirche?

Bei Seinem hohepriesterlichen Wirken im Himmel hat Christus, das Haupt, eine Gehilfin auf Erden, nämlich Seinen Leib: die Kirche. Die Kirche Gottes schaut dem hohepriesterlichen Wirken Christi nicht nur von weitem zu, sondern nimmt lebendigen Anteil daran.

Um das zu verstehen, ist es nötig, sich deutlich die neutestamentliche Lehre von der Ekklesia (Kirche, Gemeinde, Versammlung) vor Augen zu halten. Man höre da sehr genau auf den Apostel Paulus. Der sagt nie, daß die Kirche wie der Leib Christi sei, sondern daß sie es ist. Jesus ist das Haupt, die Kirche sein Leib. Haupt und Leib zusammen sind der „ganze“ Christus.

Haupt und Leib sind untrennbar in ihrem Wirken verbunden. Der Leib Christi (Kirche) ist wegen der Verbindung mit ihrem Haupt (Jesus) berufen und befähigt, Christi Werke zu wirken. Doch ist die Kirche dabei nichts Neues neben oder außer Jesus, sondern nicht mehr und nicht weniger als Leib und Werkzeug des Hauptes.

Theologisch verseht sich die Kirche nicht als selbständiges Objekt der Darbringung neben Jesus Christus, sondern als Leib Jesu Christi, in dem und durch den Jesus Christus als Haupt seines Leibes das eigentliche Subjekt ist.[5]

Christus, das Haupt, erscheint vor Gott im Himmel in Seinem geopferten Leib und mit Seinem vergossenen Blut.[6] und "verkündigt" so im Himmel Seinen Opfertod: Er bringt Sein Opfer dem Vater dar.

So wie Christi Tod im Himmel "verkündigt" wird, indem das Haupt, Jesus, sich vor Gott als das geopferte Lamm darstellt, wird Christi Tod aber auch auf Erden "verkündigt". Das geschieht durch den Leib, die Kirche, in der Feier des Heiligen Abendmahles. In der stiftungsgemäßen Feier des Heiligen Abendmahles stellt nämlich die Kirche den wahren, für uns gegebenen Leib Christi und Sein für uns vergossenes Blut dem Vater vor Augen, bringt Christi Opfer dem Vater dar.

Daß die Feier des Herrenmahles "Verkündigung" ist, schreibt der Apostel Paulus an die Korinther (1 Kor 11,26):

Sooft ihr von diesem Brot eßt und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.

Mitunter wird das mißverständlich und verkürzt so verstanden, als ob es hier um eine Predigt über das Sterben Jesu gehen würde, die man anläßlich jeder Abendmahlsfeier halten sollte. Über das stellvertretene Sterben Christi am Kreuz zu predigen, ist gewiß nicht verkehrt, aber hier nicht gemeint. Es wird nämlich überhaupt nicht gesagt, daß man den Tod Christi verkündigen solle, sondern daß man es schon dadurch tut, daß man ein stiftungsgemäßes Abendmahl feiert.

Freilich: Die Frage, ob eine Gemeinde das, was Jesus Christus im Himmel tut, auf Erden sakramental vollzieht, nämlich Christi Leib und Blut vor Gott darzustellen, ist eng mit anderen Themen verknüpft. Zu nennen wäre da vor allem die Frage, ob eine Gemeinde überhaupt Christi wahren Leib und Blut "hat". Mit anderen Worten zum Beispiel die Frage nach Konsekrationsvollmacht, dem Ritus der Feier des Heiligen Abendmahls u.a..

+++

Was Jesus, das Haupt, als Hohepriester nach der Ordnung Melchisedeks im Himmel tut, vollbringt Er also sakramental durch Seinen Leib auf Erden. Die himmlische und die irdische Darbringung sind nicht voneinander unabhängig oder vom Wesen her verschieden.
Wie das hohepriesterliche Wirken Christi im Himmel eine zu Seinem Opfer gehörende Darbringung ist[7], ist auch die sakramentale Handlung der Kirche das darbringende Gott-vor-Augen-stellen Seines Opfers. Wie das hohepriesterliche Tun Christi im Himmel das Darbringen eines Opfers ist, ist es auch die sakramentale Handlung der Gemeinde. Zwar wird das Opfer Christi durch die stiftungsgemäße Feier des Heiligen Abendmahles keinesfalls irgendwie "ergänzt", gleichwohl ist das Heilige Abendmahl ein Opfer: Es ist das Opfer Christi, dargebracht von Seinem Leib, der Kirche.

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Hätte das Abendmahl keinerlei Opfercharakter, wäre auch der Vergleich des Heiligen Abendmahls mit den Opfermahlzeiten der Juden und Heiden in 1 Kor 10,14-21 völlig sinnlos. Es bleibt uns nur eine mögliche Schlußfolgerung: Das Heilige Abendmahl ist das christliche Opfermahl.

Es kam die Zeit, in der Christen vom Tempeldienst des Alten Bundes ausgeschlossen waren. Der Hohepriester Israels brachte für sie keine Opfer am Altar des Tempels mehr dar. Es wurde aber im NT nicht gesagt: Wir brauchen keinen Hohenpriester! Wir brauchen keinen Altar! Im Hebräerbrief heißt es vielmehr tröstend:

Wir haben einen Hohenpriester! [8]

Wir haben einen Altar, von dem zu essen kein Recht haben, die der Stiftshütte dienen.[9]

Die immer wieder auftauchende Deutung des hier erwähnten Altares etwa auf das Kreuz von Golgatha ist gekünstelt, denn vom Kreuz auf Golgatha wurde nicht "gegessen". Solche Sichtweise ist vielleicht nur durchzuhalten, wenn man unter allen Umständen nicht zugestehen will, daß es schon in der Urkirche Altäre gab.

Und Paulus erinnert die Korinther(1 Kor 5,7):

Auch wir haben ein Passahlamm, das ist Christus, der geopfert ist.

+++

Wie verhält das aber nun mit dem anstößigen Begriff der Wiederholung? Daß die Messe (bzw. die Feier des Heiligen Abendmahles) eine "Wiederholung" des Kreuzesopfers wäre, lehrt auch die Römisch-Katholische Kirche definitiv nicht!

Die katholische Lehre vom Meßopfer geht bereits im Trienter Konzil von der Einmaligkeit des ein für allemal vollzogenen Opfers Jesu Christi am Kreuz aus. Das Priestertum Jesu Christi ist jedoch nicht einfach vergangen, es ist ein ewiges Priestertum ... Dabei bleibt das Handeln der Kirche sein Handeln, der kirchliche Dienst sein Werkzeug, durch das er selbst tätig ist. Das Meßopfer ist als nichts zum Kreuz zusätzliches und tut dessen Einmaligkeit keinen Abbruch.[10]

Das eine und einzige Opfer Christi besteht aus Schlachtung plus Darbringung: Geschlachtet wurde das Opferlamm nur ein einziges Mal. Dargebracht wird es seitdem unablässig und wiederholt "bis Er kommt". Wiederholt wird aber eben nicht die Schlachtung, sondern immer nur die Darbringung des ein für allemal geschlachteten Opferlammes!

So haben zwar "Abendmahl" und "Opfer" etwas miteinander zu tun, dennoch ist das Abendmahl eben keine "Wiederholung" der Schlachtung des Opferlammes Jesus am Kreuz, sondern die immer wieder wiederholte Darbringung des ein für allemal auf Golgatha geschlachteten Lammes Gottes.

Das lateinische Wort für "opfern" ist "offere". "Offere" bedeutet: entgegentragen, -bringen, darstellen, (vorsätzlich) zeigen. Dieses Wort ist auch in die deutsche Sprache eingegangen: man spricht gelegentlich von "offerieren" oder einer "Offerte". Man könnte in etwa sagen, daß im Hl. Abendmahl das geschlachtete Opferlamm Jesus sozusagen Gott immer wieder neu "offeriert", nämlich vor Augen gestellt, wird. Diese "Offerierung" des Opferlammes ist allerdings eine Darbringung, keine erneute Schlachtung.

Nicht das Passamahl "in der Nacht, da Er verraten ward" erfährt in der Eucharistie eine Re-Präsentation, sondern das Opfer am Kreuz.

Das Abendmahl ist also kein zusätzliches Opfer neben dem Opfer von Golgatha, sondern die Feier, die das einmalige Opfer Jesu vergegenwärtigt.
Dabei gilt es festzuhalten daß die "Schlachtung" des Lammes Gottes "ein für allemal" und unwiederholbar auf Golgatha durch die Sünder vor dem Heiligtum geschah, die "Darbringung" aber immer wieder drinnen durch den Hohenpriester Christus (= Haupt und Leib!) geschieht.

Die Darbringung des Opfers Christi auf Erden durch die Kirche in der Feier des Heiligen Abendmahles ist für uns ebenso "nutzbringend" , wie die Darbringung dieses Opfers durch unseren Hohenpriester im Himmel. Aber ebenso wenig, wie das darbringende Erscheinen Christi vor Gott (Hebr 8,2) uns als "Verdienst" angerechnet wird, ist die Feier des Herrenmahles eine menschliche "Leistung" von uns, für die Gott quasi "Verdienste" gutschreiben müßte.

Die Frage nach der Partizipation an der "Frucht" des Hl. Abendmahls verdient eine ausführlichere Darlegung, als sie hier geboten werden kann. Soviel sei aber gesagt, daß sie zum Heil auch nach lutherischem Verständnis aus Gnaden durch Glauben geschieht: durch den gläubigen Empfang des wahren Leibes und  Blutes Christi Sakrament zu ihrem Heil nimmt, der Empfang also Vergebung der Sünden, Stärkung des rechtfertigenden Glaubens bewirkt und somit die beste Arznei zum ewigen Leben ist. Wer es nicht glaubt, empfängt Leib und Blut Christi zu seinem Unheil.

In unseren Kirchenlehren wir übereinstimmend, daß das Wunder der Gegenwart Christi nicht vom Glauben oder der Frömmigkeit des Liturgen wie des Empfangenden abhängt - der Glaube empfängt in der Kommunion den Herrn zum Heil, der Verächter zum Gericht. ( 1 Kor 11,27-29) [11]

Es werden jedoch nicht überall die gleichen Konsequenzen gezogen.

Insbesondere hält die evangelische Kirche - in Übereinstimmung mit orthodoxem Brauch - daran fest, daß in jedem Abendmahlsgottesdienst allen Kommunikanten Leib und Blut Christi gereicht werden; vor allem wehrt sie sich gegen eine Verehrung Christi im eucharistischen Brot und Wein außerhalb des Gottesdienstes, weil sie überzeugt ist, daß der mündliche Empfang der einzige stiftungsgemäße Gebrauch ist. [11]

 

4. Schluß

Es gab im Alten Bund kein Sündopfer, daß nur "geschlachtet", aber nicht "dargebracht" wurde. Zum Opfer gehörte grundsätzlich und notwendig die Darbringung, sonst "galt" es nicht. Wer darum den Opfercharakter der Feier des Heiligen Abendmahles leugnet, indem er bestreitet, daß diese Feier die zum Opfer gehörende Darbringung des ein für allemal geschehenen Opfers Jesu am Kreuz sei, muß sich einige Fragen gefallen lassen:

bullet Wie steht es in diesem Zusammenhang mit seiner Ekklesiologie? "Ist" die Kirche wirklich der Leib Christi oder lediglich wie der Leib Christi?
 
bullet Wird mit der Ablehnung der zum Opfer gehörende Darbringung nicht überhaupt das Opfer Christi "auflöst", indem man zwar die "Schlachtung" Jesu gelten läßt, aber nicht die "Darbringung" durch den Leib Christi?
 

Das Hauptproblem dürfte auch in der Frage des Opfercharakters des Herrenmahles nicht ein Problem mit dem 2. Artikel des Credos sein (die Lehre von Christus und der Erlösung) , sondern - wie bei vielen anderen zwischenkirchlichen Problemen - wieder im Bereich des 3. Artikels zu suchen seien: eine defekte Ekklesiologie ...

Matthias Niche

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[1] "Kirchengemeinschaft in Wort und Sakrament. Bericht der Bilateralen Arbeitsgruppe der Deutschen Bischofskonferenz und der Kirchenleitung der Vereinigten Evangelisch-lutherischen Kirche Deutschlands" (1984), Nr. 36

[2] "Kirchengemeinschaft in Wort und Sakrament" Nr. 36

[3] Konkordienformel, Epitome: Vom summarischen Begriff

[4] Nicht: das (immer wieder) geschlachtet wird! Offb 5,6.12 gebraucht hier das griechische Wort sfazein (= schlachten, ermorden) im Perfekt Partizip Passiv, nicht im Indikativ Passiv! Jesu Nägelmale und Seitenwunde blieben Ihm auch nach Seiner Auferstehung.

[5]  "Kirchengemeinschaft in Wort und Sakrament" Nr. 37

[6] Das ist nicht buchstäblich zu verstehen: Es soll damit die Tatsache zum Ausdruck gebracht werden, daß er sein am Kreuz in den Tod gegebenes Leben jetzt im Himmel seinem Vater darstellt. Sein Leben (bzw. Blut) ist aber nicht etwas neben oder außer ihm. Weil Christus Opfer und Hohepriester in einer Person ist, so ist sein eigenes Erscheinen auch zugleich die Darbringung seines in den Tod gegebenen Lebens.
Blut = Leben (Gen 9,4f.; Lev 17,11.14; 2Sam 23,17; Spr 1,18; Hes 3,18; 16,6, 33,5)

[7] Hebr 8, 3: Denn jeder Hohepriester wird eingesetzt, um Gaben und Opfer darzubringen. Darum muß auch dieser etwas haben, was er opfern kann.

[8]Hebr 4,14+15; 7,26: 8,1; 10,21

[9]  Hebr 13,10

[10] Kirchengemeinschaft in Wort und Sakrament" Nr. 37

[11] Kirchengemeinschaft in Wort und Sakrament" Nr. 35

 

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