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Der 1. Mai und die Zweigeschlechtlichkeit

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Fragt man hierzulande jemanden unvermittelt, was der 1. Mai als staatlicher Feiertag und die Zweigeschlechtlichkeit miteinander zu tun haben, wird man vermutlich Unverständnis ernten.

Denn der eine verbindet mit dem 1. Mai Erinnerungen die Pflichtdemonstrationen in der DDR mit Roter Mai-Nelke, Fahnen, Musik und ermüdenden Ansprachen. Ein anderer verbindet mit diesem Datum die Gewaltexzesse schwarz gekleideter Roter in einigen Städten, die handgreiflich zeigen, was Herrschaft des realexistierenden Sozialismus wirklich bedeutet: nämlich Terror und Trümmer.

Unserer Frage am nächsten kommt vielleicht immer noch die Antwort, daß man sich an Radtouren zu zweit oder andere trautere Zweisamkeiten erinnert, die man mit diesem Feiertag in Verbindung bringt. Damit hören ab er auch schon die erkannten Zusammenhänge auf.

Die definitive Antwort auf die Frage, was der 1. Mai als staatlicher Feiertag und die Zweigeschlechtlichkeit miteinander zu tun haben, gibt uns der Biologe und promovierte Sozialwissenschaftler Dr. Heinz-Jürgen Voß. In einem Interview mit "Chrismon" klärt Dr. Voß auf:

 

Bis in die 1920er Jahre sprach man von Geschlechtervielfalt. Mit den Nazis kam die Theorie einer weitgehend klaren biologischen Zweiteilung, die auch immer noch im Biologiestudium vermittelt wird, obwohl die aktuelle Forschung längst weiter ist. Solche einfachen Thesen machten mich stutzig, und ich erkannte, dass die vermeintlich natürliche Zweiteilung viel Leid mit sich bringt.

Quelle: https://chrismon.evangelisch.de/artikel/2013/weder-mann-noch-frau-19543 (Stand 16.6.2015)
 

Es waren also die "Nazis", mit denen die einer "weitgehend klare(n) biologische(n) Zweiteilung" der Natur aufkam. Da es bekannterweise auch die "Nazis" waren, die den 1. Mai als gesetzlichen Feiertag einführten, wissen wir nun, was der 1. Mai als Feiertag und die biologische in zwei Geschlechter miteinander zu tun haben: beides wurde von den "Nazis" eingeführt.

Natürlich war es uns längst bekannt- denn es wurde uns oft genug eingebläut - daß das Nazitum auf Erden als Inbegriff aller Bosheit die Ursache jedes vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Übels ist. Was wir bislang nicht wußten, daß dies auch von der Zweigeschlechtlichkeit gilt.
Dr. Voß reißt dem Schuldigen an unendlichem Leid die Maske vom Gesicht: Wovon Schlager und Schnulzen schmachtend schwätzen, worüber Romane und Romanzen rührselig reden und was uns Film und Fernsehen vielfach vorführen: das Leid, das "die vermeintlich natürlich Zweigeschlechtlichkeit mit sich bringt" haben - wie sollte es auch anders sein? - natürlich wieder einmal die "Nazis" verursacht. Wer wäre auch sonst zu so viel Bosheit fähig?
Es wird Zeit, einmal genau die Katastrophen der Weltgeschichte unter die Lupe zu nehmen und zu untersuchen, welche Rolle die "Nazis" dabei spielten. Haben vielleicht "Nazis" vor 65 Millionen Jahren die Dinosaurier mit Hilfe eines ferngesteuerten Meteors ausgerottet, um den Weg für die von ihnen favorisierten Säugetiere freizumachen? Zuzutrauen wäre es ihnen.
Oder: von wem ging die permanenten Feindseligkeiten der Europäer gegen den friedvollen Islam seit dem 8. Jahrhundert aus? Waren es nicht die "Nazis"? Dabei waren die Muslime gegenüber den Europäern doch so "entgegenkommend": Sie kamen buchstäblich mit ihren friedliebenden Armeen den kriegstreiberischen Aggressoren aus dem Abendland bis nach Spanien, Frankreich, Italien und Wien entgegen.

Erschütternd ist natürlich die ungeheuerliche Tatsache, daß heutzutage immer noch Nazithesen an unseren Schulen "im Biologiestudium vermittelt" werden. Das macht betroffen und traurig und wütend: Sollten nicht gerade wir als Deutsche hier sensibler sein und in dieser Angelegenheit Trauerarbeit leisten und Zeichen setzen, um miteinander aufeinander zuzugehen und uns dann einzubringen? Ob das was nützt, bleibe dahingestellt. Auf jeden Fall werden wir uns hinterher viel, viel besser und überlegener und vor allem schuldloser fühlen. ...

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Natürlich drängen sich einem sofort Fragen auf, wenn man mit dieser steilen These konfrontiert wird, daß die National-Sozialisten nach 1933 quasi die Zweigeschlechtlichkeit zwangseingeführt haben.

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Zuerst natürlich die Frage: Was um Himmels Willen war vor 1933? Paarte sich da jahrtausendelang alles kreuz und quer, bis die National-Sozialisten in typisch deutscher Ordnungswut der Natur eine weitgehende Zweigeschlechtlichkeit aufoktroyierten?

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Wer ist ist "man", der bis in die 1920iger Jahre von "Geschlechtervielfalt" sprach?

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Seit wann sprach "man" von Geschlechtervielfalt? Seit 6.000 Jahren oder 600 Jahren? Oder nur 60 Jahren oder gar nur 6? 

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Auch das wüßte man gern: Wer führte die Zweigeschlechtlichkeit in den Ländern ein, die nicht von den Braunen beherrscht wurden?

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Und: Woher kam die erstaunliche Macht der National-Sozialisten über die zweigschlechtliche Pflanzen- und Tierwelt?

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Sollte der Schöpfer etwa ein "Nazi" sein? Wenn ja, welche Konsequenzen hätte das?

Wer Antworten auf diese Fragen möchte, wende sich an Dr. Voß. Der Autor dieser Betrachtung kann sie nicht beantworten. Allerdings will er auf einen Punkt eingehen, der nicht gleich erkennbar etwas mit dem Thema zu tun hat. Dennoch ist er nicht unwichtig: Warum redet Dr. Voß von "Nazis"?
Um Zeit zu sparen? Möglicherweise! Vielleicht ist ihm aber auch - wie vielen anderen Linken - das Wort "Sozialismus" in "National-Sozialismus" unangenehm.
Das ist der Grund, warum die Linken die Bezeichnung "Nazi" und "Faschst" für National-Sozialisten verwenden. Daß Faschismus und National-Sozialismus nicht dasselbe sind, stört sie dabei nicht im mindesten. Wer wird da schon zimperlich sein und auf
historische Genauigkeit achten, wenn es um Sprachhygiene, sprich, um die Deutungshoheit von Worten und damit letztendlich um die Herrschaft über die Gedanken der Menschen geht?
Fakt ist jedenfalls: "Irealsozialistischen Systemen, beispielsweise der DDR, wurden die Worte „Nazi“ und „Nazismus“ gegenüber den eigentlichen Selbstbezeichnungen „Nationalsozialist“ und „Nationalsozialismus“ bevorzugt, vermutlich um die Verwendung des Begriffs „Sozialismus“ im Zusammenhang mit dem ideologischen Feind zu vermeiden. (Quelle: Wikipedia)
Manchmal ist Verwandtschaft eben wirklich sehr peinlich: Man kann tun was man will, man wird die Sippe nicht los. Und mögen sich der rote und der braune Sozialismus noch so sträuben: Sie sind Brüder und sie sind verfeindet, wie es nur Brüder sein sein können.

Auf jeden Fall kommen wir auf diese Weise der wichtigsten Antwort in diesem Zusammenhang nächer. Nämlich der Frage: Wem nützt die Behauptung, daß es die Nationalsozialisten waren, mit denen die "Theorie einer weitgehend klaren biologischen Zweiteilung aufkam? Cui bono? Wozu solche hanebüchenden Theorien? Wenn nicht zur Erheiterung des Publikums gemacht, zu welchem Zweck dann?
Antwort: Sie nützt der vom Genderwahn infizierten Linken in ihrem Kampf gegen die Natur, gegen das Offensichtliche, gegen den gesunden Menschenverstand. Sie nützt den Sozialisten aller Couleur bei der Verwirklichung des uralten sozialistischen Traumes von der Abschaffung der Ehe und Familie und der totalen Vergesellschaftung und vollkommenen gesellschaftlichen Verfügbarkeit aller Menschen ohne Ausnahme:
Wer immer jetzt von einer klaren Zweigeschlechtlichkeit ausgeht und das auch laut wagt, sieht sich unversehens in eine Ecke mit den "Nazis" gestellt.
Wer immer jetzt d
ie Ehe als einer auf Lebenszeit angelegten Verbindung eines Mannes mit einer Frau gegen eine "Ehe für alle" verteidigt, tut dies nun mit einer national-sozialistischen Einrichtung: nämlich der klaren biologischen Zweiteilig der Menschen in Mann und Frau.
Das wiederum erspart wiederum den linken Befürwortern der "Ehe für alle" überhaupt jegliche Argumentation. Wenn nämlich ihre Widersacher allesamt "Nazis" sind, muß man nicht debattieren. Man kann gleich andere Saiten aufziehen. Mit "Nazis" oder "Faschisten" debattieren Linke nämlich nicht. Sie entlarven sie höchstens als "Feinde der Menschheit", die man "unschädlich" machen muß wie anderes Ungeziefer: Man isoliert sie sozial und macht sie mundtot. Und sollte das nicht helfen, weiß man in Zukunft sicher noch andere Mittel anzuwenden, um der "guten Sache" zum Sieg zu verhelfen.
Jedes Mittel ist ihnen dabei recht, wie die Vergangenheit lehrt. Keins ist ihnen zu blöd oder zu schäbig, oder zu brutal.

Einstweilen wollen wir uns an dieser köstlichen Sumpfblüte gutmenschlicher Gedankenverwirrung erfreuen und den Linken aufmunternd raten, anstatt der Zweigeschlechtlichkeit doch erst einmal lieber den 1. Mai als staatlichen Feiertag abzuschaffen, weil dies gewiß viel leichter sei.

Der Amerikaner Charles Boukowksi hatte fürwahr recht als er schrieb: "Für den Sieg des Bösen reicht es schon, wenn die guten Menschen ihr Bestes tun."

Matthias Niche

 

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