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Das letzte protestantische Dogma

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Die Entscheidung eines an der Hl. Schrift gebundenen Gewissens
Ute Brause (51) ist die Ehefrau des evangelischen Pastors Gerald Brause. Er ist in Oßling und Großgrabe im Kirchenbezirk Bautzen tätig. Die zwei sind seit 28 Jahren verheiratet.
Wegen der Entscheidung der sächsischen Kirchenleitung
, homosexuelle Pfarrer zusammen mit ihrem Partner im Pfarrhaus leben zu lassen,trat Frau Brause Anfang Mai 2012 aus der sächsischen Landeskirche aus. Ihr sei klar geworden, daß sie Gott mehr gehorchen müsse als den Menschen – erklärte sie am 28. August vor dem protestantischen Portal ‘idea.de’.

Sie verliert ihre Arbeit
Nach ihrem Austritt informierte Frau Brause ihren Arbeitgeber – das evangelische "Diakonische Werk" in der 17.000-Seelen-Stadt Kamenz – über diesen Schritt. Eineinhalb Wochen später erhielt sie die Kündigung.
Das Werk beschäftigt allerdings auch Angestellte, die nicht Mitglieder der evangelischen Landeskirche sind.

Der Landesbischof hat kein Verständnis
Etwa gleichzeitig bekam das Ehepaar Brause eine Einladung zu einem Gespräch mit dem Sächsischen Landesbischof Jochen Bohl in Dresden. „Er stellte klar, daß er kein Verständnis für die Gewissensnöte habe, die mich zum Kirchenaustritt bewegt hatten“ – berichtet Frau Brause vor "idea.de".
Bohl teilte ihrem Ehemann schriftlich mit, daß er seiner Frau nicht länger das Abendmahl ausspenden dürfe.

Der Landesbischof droht
Der Landesbischof drohte offen: Sollte Frau Brause dennoch am Abendmahl teilnehmen, könnte eine „schwierige Situation“ für ihren Mann entstehen.
Pfarrer Brause wurde noch in der DDR ordiniert. „Selbst der atheistische Staat hat es respektiert, daß Christen sich an die Bibel halten“ – erklärte er vor ‘idea.de’.

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