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Tag der Geburt des HErrn

Heiliges Christfest I

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25. Dezember 2016

Liturgische Farbe:    weiß 

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Der Psalm ruft auf zu dem "neuen Lied", das die Wundertat Gottes besingt. Das Evangelium erzählt, wie die Hirten gefunden haben, was ihnen verkündigt war, und wie sie nun den Jubel über die Geburt des heiligen Kindes (Antiphon) hinaustragen: aller Welt Enden werden das Heil Gottes sehen (Halleluja-Vers). Die Kollekten beten um jene innere Erleuchtung und neue Geburt, die in der Epistel beschrieben wird als das unverdiente Geschenk der Freundlichkeit Gottes und das Wirken seines Geistes.

Agende für evangelisch-lutherische Gemeinden, Erster Band, 1962 Lutherisches Verlagshaus Berlin

Warum ist Gott Mensch geworden?

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Introitus
Antiphon:
[Das Volk, so im Finstern wandelt, siehet ein großes Licht. Denn] uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, [und die Herrschaft ist auf seiner Schulter,] und er heißt: Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst.
Psalm:
Singet dem Herrn ein neues Lied,
  denn er tut Wunder.
Er sieget mit seiner Rechten
  und mit seinem heiligen Arme.
Der Herr läßt sein Heil verkündigen,
  vor den Völkern macht er seine Gerechtigkeit offenbar.
Er gedenket an seine Gnade und Wahrheit dem Hause Israel;
  aller Welt Enden sehen das Heil unsers Gottes.
[Jauchzet dem Herrn alle Welt;
  singet, rühmet und lobet.
Lobet den Herrn mit Harfen,
  mit Harfe und Psalmen.
Mit Drommeten und Posaunen
  jauchzet vor dem Herrn, dem Könige.
Das Meer brause und was drinnen ist,
  der Erdboden und die drauf wohnen.]
Die Wasserströme müssen frohlocken,
  und alle Berge seine fröhlich vor dem Herren.
Denn er kommt, das Erdreich zu richten.
  Er wird den Erdboden richten mit Gerechtigkeit und die Völker mit Recht.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
  und dem Heiligen Geiste,
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar
  und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Kollekte
Herr, allmächtiger Gott, der du dein Wort hast Fleisch werden lassen und uns darin mit dem neuen Licht deiner Gnade überströmest: verleihe uns, daß dieses Licht unsre Herzen  durch den Glauben erleuchte und widerstrahle in unsern Werken.
Durch unsern Herrn Jesum Christum, Deinen Sohn / der mit dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit.

oder:

Hilf, lieber Herre Gott: daß wir der neuen leiblichen Geburt deines lieben Sohnes teilhaftig werden und bleiben und unsrer alten sündlichen Geburt ledig werden.
Durch unsern Herrn Jesum Christum, Deinen Sohn / der mit dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Epistel
Tit 3,4-8a
Als erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilands,
machte er uns selig - nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit - durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im heiligen Geist,
den er über uns reichlich ausgegossen hat durch Jesus Christus, unsern Heiland,
damit wir, durch dessen Gnade gerecht geworden, Erben des ewigen Lebens würden nach unsrer Hoffnung.
Das ist gewißlich wahr.

Halleluja
Halleluja.
Er gedenkt an seine Gnade und Wahrheit für das Haus Israel;
  aller Welt Enden sehen das Heil unsers Gottes.
Halleluja.

Lied
Gelobet seist du, Jesu Christ (EG 23)

1. Gelobet seist du, Jesu Christ,
daß du Mensch geboren bist
von einer Jungfrau, das ist wahr;
des freuet sich der Engel Schar.
Kyrieleis.
 
5. Der Sohn des Vaters, Gott von Art,
ein Gast in der Welt hier ward
und führt uns aus dem Jammertal,
macht uns zu Erben in seim Saal.
Kyrieleis.
 
2. Des ewgen Vaters einig Kind
jetzt man in der Krippen find't;
in unser armes Fleisch und Blut
verkleidet sich das ewig Gut.
Kyrieleis.
 
6. Er ist auf Erden kommen arm,
daß er unser sich erbarm
und in dem Himmel mache reich
und seinen lieben Engeln gleich.
Kyrieleis.
 
3. Den aller Welt Kreis nie beschloß,
der liegt in Marien Schoß;
er ist ein Kindlein worden klein,
der alle Ding erhält allein.
Kyrieleis.
 
7. Das hat er alles uns getan,
sein groß Lieb zu zeigen an.
Des freu sich alle Christenheit
und dank ihm des in Ewigkeit.
Kyrieleis.
 
4. Das ewig Licht geht da herein,
gibt der Welt ein' neuen Schein;
es leucht' wohl mitten in der Nacht
und uns des Lichtes Kinder macht.
Kyrieleis.
 

Evangelium
Lk 2,15-20
Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.
Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen.
Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.
Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten.
Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.
Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

Präfation
Wahrhaft würdig und recht, billig und heilsam ists / daß wir dich, heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott / allezeit und allenthalben / durch Christum, unsern Herren. Denn Fleisch geworden ist das ewige Wort / Was von der Welt her verborgen war, ist heute (das ist nun) erschienen / und das neue Licht deiner Herrlichkeit hat unsre Augen erleuchtet. Sichtbar schauen wir Gott / der uns zur Liebe der unsichtbaren Güter entzündet.
Darum mit allen Engeln und Erzengeln / mit den Thronen und Herrschaften / und mit dem ganzen himmlischen Heere / singen wir deiner Herrlichkeit einen Lobgesang / und bekennen ohne Ende:

Schlußkollekte
  Das Wort ward Fleisch und wohnete unter uns, Halleluja,
und wir sahen seine Herrlichkeit. Halleluja.
Wir danken dir, allmächtiger Herre Gott, daß du uns durch diese heilsame Gabe hast erquicket: und bitten deine Barmherzigkeit / bereite du selbst durch diese himmlische Speise unsre Herzen, auf daß wir in der Gemeinschaft deines Sohnes dich allezeit mir fröhlichem Munde rühmen und preisen.
Durch unsern Herrn Jesum Christum, Deinen Sohn / der mit Dir in der Einheit des Heiligen Geistes lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit.

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