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Tag der Unschuldigen Kindlein

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Wenn der 26., 27. oder 28. Dezember auf den 1. Sonntag nach dem Christfeste fällt, tritt das Proprium dieser Tage jeweils an die Stelle des Sonntagspropriums.

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28. Dezember 2016

Liturgische Farbe:    weiß 

Das Evangelium von der Flucht nach Ägypten schließt in sich das Gedächtnis der Kinder, die um der Furcht des Mächtigen willen gemordet werden. Die Epistel deutet dieses Geschehen in der Schau von dem himmlischen Weib, das mit dem Kind, das sie geboren hat, vor dem Zorn des großen Drachen behütet wird. Als Eingangspsalm dient der 8. Palm um des dritten Verses willen, der als Antiphon herausgehoben ist: auch er Tod der unschuldigen Kindlein dient zur Beschämung der Feinde und zum Lob Gottes, zu dem wir selbst im Halleluja-Vers aufgerufen werden. In der Kollekte beten wir darum, daß auch wir zu Gehorsam und Oper bereit werden.

Agende für evangelisch-lutherische Gemeinden, Erster Band, 1962 Lutherisches Verlagshaus Berlin

siehe auch: Tag der "Unschuldigen Kinder"

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Introitus
Antiphon:
Aus dem Munde der Unmündigen und Kinder hast du dir Lob bereitet.
Psalm:
wie am Neujahrstage
B wie am Christfeste

Kollekte
Allmächtiger Gott, der du in großen und gewaltigen Werken deine Herrlichkeit offenbarest und durch die Unmündigen und Geringen noch in ihrem Sterben Wunder tust: mache uns bereit, uns deinem Willen zu fügen und unser Leben für deinen Sohn zu opfern.
Durch unsern Herrn Jesum Christum, Deinen Sohn / der mit dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Epistel
Offb 12,1-6
Es erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen. Und sie war schwanger und schrie in Kindsnöten und hatte große Qual bei der Geburt. Und es erschien ein anderes Zeichen am Himmel, und siehe, ein großer, roter Drache, der hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Häuptern sieben Kronen, und sein Schwanz fegte den dritten Teil der Sterne des Himmels hinweg und warf sie auf die Erde. Und der Drache trat vor die Frau, die gebären sollte, damit er, wenn sie geboren hätte, ihr Kind fräße. Und sie gebar einen Sohn, einen Knaben, der alle Völker weiden sollte mit eisernem Stabe. Und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und seinem Thron. Und die Frau entfloh in die Wüste, wo sie einen Ort hatte, bereitet von Gott, daß sie dort ernährt werde tausendzweihundertundsechzig Tage.
Und als der Drache sah, daß er auf die Erde geworfen war, verfolgte er die Frau, die den Knaben geboren hatte. Und es wurden der Frau gegeben die zwei Flügel des großen Adlers, daß sie in die Wüste flöge an ihren Ort, wo sie ernährt werden sollte eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit fern von dem Angesicht der Schlange. Und die Schlange stieß aus ihrem Rachen Wasser aus wie einen Strom hinter der Frau her, um sie zu ersäufen. Aber die Erde half der Frau und tat ihren Mund auf und verschlang den Strom, den der Drache ausstieß aus seinem Rachen. Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, zu kämpfen gegen die übrigen von ihrem Geschlecht, die Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu.

Halleluja
Halleluja.
Es gedenket an seine Gnade und Wahrheit das Haus Israel;
  aller Welt Enden sehen das Heil unsers Gottes.
Halleluja.

Lied
Vom Himmel kam der Engel Schar (EG 25)

1. Vom Himmel kam der Engel Schar,
erschien den Hirten offenbar;
sie sagten ihn': »Ein Kindlein zart,
das liegt dort in der Krippen hart
 
4. Was kann euch tun die Sünd und Tod?
Ihr habt mit euch den wahren Gott;
laßt zürnen Teufel und die Höll,
Gotts Sohn ist worden eu'r Gesell.
 
2. zu Bethlehem, in Davids Stadt,
wie Micha das verkündet hat,
es ist der Herre Jesus Christ,
der euer aller Heiland ist.«
 
5. Er will und kann euch lassen nicht,
setzt ihr auf ihn eu'r Zuversicht;
es mögen euch viel fechten an:
dem sei Trotz, der's nicht lassen kann.
 
3. Des sollt ihr alle fröhlich sein,
daß Gott mit euch ist worden ein.
Er ist geborn eu'r Fleisch und Blut,
eu'r Bruder ist das ewig Gut.
6. Zuletzt müßt ihr doch haben recht,
ihr seid nun worden Gotts Geschlecht.
Des danket Gott in Ewigkeit,
geduldig, fröhlich allezeit.

 

oder:

Gelobet seist du, Jesu Christ (EG 23)

1. Gelobet seist du, Jesu Christ,
daß du Mensch geboren bist
von einer Jungfrau, das ist wahr;
des freuet sich der Engel Schar.
Kyrieleis.
 
5. Der Sohn des Vaters, Gott von Art,
ein Gast in der Welt hier ward
und führt uns aus dem Jammertal,
macht uns zu Erben in seim Saal.
Kyrieleis.
 
2. Des ewgen Vaters einig Kind
jetzt man in der Krippen find't;
in unser armes Fleisch und Blut
verkleidet sich das ewig Gut.
Kyrieleis.
 
6. Er ist auf Erden kommen arm,
daß er unser sich erbarm
und in dem Himmel mache reich
und seinen lieben Engeln gleich.
Kyrieleis.
 
3. Den aller Welt Kreis nie beschloß,
der liegt in Marien Schoß;
er ist ein Kindlein worden klein,
der alle Ding erhält allein.
Kyrieleis.
 
7. Das hat er alles uns getan,
sein groß Lieb zu zeigen an.
Des freu sich alle Christenheit
und dank ihm des in Ewigkeit.
Kyrieleis.
 
4. Das ewig Licht geht da herein,
gibt der Welt ein' neuen Schein;
es leucht' wohl mitten in der Nacht
und uns des Lichtes Kinder macht.
Kyrieleis.
 

Evangelium
Mt 2,13-18
Als die Weisen aus dem Morgenland hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir's sage; denn Herodes hat vor, das Kindlein zu suchen, um es umzubringen. Da stand er auf und nahm das Kindlein und seine Mutter mit sich bei Nacht und entwich nach Ägypten und blieb dort bis nach dem Tod des Herodes, damit erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: "Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen." Als Herodes nun sah, daß er von den Weisen betrogen war, wurde er sehr zornig und schickte aus und ließ alle Kinder in Bethlehem töten und in der ganzen Gegend, die zweijährig und darunter waren, nach der Zeit, die er von den Weisen genau erkundet hatte. Da wurde erfüllt, was gesagt ist durch den Propheten Jeremia, der da spricht: "In Rama hat man ein Geschrei gehört, viel Weinen und Wehklagen; Rahel beweinte ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn es war aus mit ihnen."

Präfation und Schlußkollekte
wie am Christfeste

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