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2. Sonntag in den Fasten: Reminiszere

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12. März 2017

Liturgische Farbe:    violett  

Rechtfertigung
Bild: Gregorio Dominguez

Auch dieser Sonntagsname ist das erste Wort der Antiphon, es ist die Bitte an den Herrn, seiner Barmherzigkeit "zu gedenken", nicht die Aufforderung an die Menschen, irgendwelcher Dinge oder Personen zu gedenken.  Das Evangelium macht uns zu Zeugen dessen, daß der Herr, durch den demütigen Glauben des heidnischen Weibes überwunden, den Willen des Vaters erkennt und erfüllt, die Epistel ruft auf zum Gehorsam auf den Weg der Heiligung. Dem entspricht das Gebet darum, daß Gott die Wacht in uns und um uns halte und die im Psalm ausgesprochenen Zuversicht, daß der Herr die Sünder auf den richtigen Weg weisen wird. Das Lied der Woche enthält die flehentliche Bitte, daß die von außen kommenden "höchsten Note" durch innere Umkehr und freudigen Gehorsam in uns fruchtbar werden möchten.

Agende für evangelisch-lutherische Gemeinden, Erster Band, 1962 Lutherisches Verlagshaus Berlin

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Introitus:
Antiphon:
Gedenke, Herr, an deinen Barmherzigkeit und an deine Güte, die von der Welt her gewesen sind.
Psalm:
Nach dir, Herr, verlanget mich.
  Mein Gott ich hoffe auf dich
Herr, zeige mir deine Wege
  und lehre mich deine Steige.
[Der Herr ist gut und fromm,
  darum weiset er die Sünder auf den Weg.
Er leitet die Elenden recht
  und lehret die Elenden seinen Weg.]
Die Wege des Herrn sind eitel Güte und Wahrheit
  denen, die seinen Bund und seine Gebote halten.
Um deines Namens willen, Herr, sei gnädig
  meiner Missetat, die so groß ist.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
  und dem Heiligen Geiste,
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar
  und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Kein Gloria in excelsis

Kollekte
Lieber Herre Gott, der du weißt, daß wir arme, verlassenen Menschen sind und uns selbst nicht helfen können: wir bitten dich, halte du die Wacht in uns und um uns / auf daß unser Leib behütet sei vor allem Unheil und unser Herz rein bleibe von argen Gedanken.
Durch unsern Herrn Jesum Christum, Deinen Sohn / der mit dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Epistel
1 Thess 4,1-7
Liebe Brüder, bitten und ermahnen wir euch in dem Herrn Jesus - da ihr von uns empfangen habt, wie ihr leben sollt, um Gott zu gefallen, was ihr ja auch tut -, daß ihr darin immer vollkommener werdet.
Denn ihr wißt, welche Gebote wir euch gegeben haben durch den Herrn Jesus.
Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, daß ihr meidet die Unzucht
und ein jeder von euch seine eigene Frau zu gewinnen suche in Heiligkeit und Ehrerbietung,
nicht in gieriger Lust wie die Heiden, die von Gott nichts wissen.
Niemand gehe zu weit und übervorteile seinen Bruder im Handel; denn der Herr ist ein Richter über das alles, wie wir euch schon früher gesagt und bezeugt haben.
Denn Gott hat uns nicht berufen zur Unreinheit, sondern zur Heiligung.

Lied
Wenn wir in höchsten Nöten sein (EG 366)

1. Wenn wir in höchsten Nöten sein
und wissen nicht, wo aus noch ein,
und finden weder Hilf noch Rat,
ob wir gleich sorgen früh und spat,
 
5. Drum kommen wir, o Herre Gott,
und klagen dir all unsre Not,
weil wir jetzt stehn verlassen gar
in großer Trübsal und Gefahr.
 
2. so ist dies unser Trost allein,
daß wir zusammen insgemein
dich anrufen, o treuer Gott,
um Rettung aus der Angst und Not,
 
6. Sieh nicht an unsre Sünde groß,
sprich uns davon aus Gnaden los,
steh uns in unserm Elend bei,
mach uns von allen Plagen frei,
 
3. und heben unser Aug und Herz
zu dir in wahrer Reu und Schmerz
und flehen um Begnadigung
und aller Strafen Linderung,
 
7. auf daß von Herzen können wir
nachmals mit Freuden danken dir,
gehorsam sein nach deinem Wort,
dich allzeit preisen hier und dort.
 
4. die du verheißest gnädiglich
allen, die darum bitten dich
im Namen deins Sohns Jesu Christ,
der unser Heil und Fürsprech ist.
 
 

Evangelium
Mt 15,21-28
Und Jesus ging weg vom See Genezareth und zog sich zurück in die Gegend von Tyrus und Sidon.
Und siehe, eine kanaanäische Frau kam aus diesem Gebiet und schrie: Ach Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Meine Tochter wird von einem bösen Geist übel geplagt.
Und er antwortete ihr kein Wort. Da traten seine Jünger zu ihm, baten ihn und sprachen: Laß sie doch gehen, denn sie schreit uns nach.
Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.
Sie aber kam und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir!
Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, daß man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde.
Sie sprach: Ja, Herr; aber doch fressen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.
Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde.

Präfation und Schlußkollekte
wie am Sonntag Invokavit

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