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Karsonnabend

(Karsamstag)

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31. März 2018

Liturgische Farbe:  keine bzw..  schwarz  

Grabtuch von Turin (Ausschnitt)
Bild: Grabtuch von Turin (Ausschnitt)

Dem Evangelium von der Grablegung entspricht die Erinnerung daran (Epistel), daß wir durch unsere Taufe mit Christus begraben sind, um Anteil zu empfangen an dem Sieg Christi über den Tod und über alle jene Mächte und Gewalten, die unser irdisches Leben beherrschen. Auch die Kollekte redet schon von der "fröhlichen Auferstehung", zu der wir durch den Tod des alten Menschen hindurch gelangen. Das Lied des Tages ist eine Betrachtung über die Grabesruhe des Lebensfürsten als Unterpfand unserer eigenen Auferstehung.

Agende für evangelisch-lutherische Gemeinden, Erster Band, 1962 Lutherisches Verlagshaus Berlin

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Introitus:
wie am Karfreitag

B wie am Mittwoch in der Karwoche

Kein Gloria in excelsis

Kollekte
O Herr, verleihe uns, die wir in den Tod deines Sohnes getauft sind / daß wir unsere Lüste und Begierden töten und durch Grab und Todespforten zur fröhlichen Auferstehung kommen.
Durch unsern Herrn Jesum Christum, Deinen Sohn / der mit Dir in der Einheit des Heiligen Geistes lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Epistel
Kol 2,9-15
Liebe Brüder / in Christo wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig,
und an dieser Fülle habt ihr teil in ihm, der das Haupt aller Mächte und Gewalten ist.
In ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit Händen geschieht, als ihr nämlich euer fleischliches Wesen ablegtet in der Beschneidung durch Christus.
Mit ihm seid ihr begraben worden durch die Taufe; mit ihm seid ihr auch auferstanden durch den Glauben aus der Kraft Gottes, der ihn auferweckt hat von den Toten.
Und er hat euch mit ihm lebendig gemacht, die ihr tot wart in den Sünden und in der Unbeschnittenheit eures Fleisches, und hat uns vergeben alle Sünden.
Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.
Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus.

Lied
So ruhest du, o meine Ruh
(Weise: O Traurigkeit, o Herzeleid: EG 80)

1. So ruhest du,
O meine Ruh,
In deiner Grabeshöhle
Und erweckst durch deinen Tod
Meine tote Seele.
 
5. Sie wird mir sein
Ein Kämmerlein,
Da ich auf Rosen liege,
Weil ich nun durch deinen Tod
Tod und Grab besiege.
 
2. Man senkt dich ein
Nach vieler Pein,
Du, meines Lebens Leben.
Dich hat jetzt ein Felsengrab,
Fels des Heils, umgeben.

 
6. Gar nichts verdirbt,
Der Leib nur stirbt,
Doch wird er auferstehen
Und in ganz verklärter Zier
Aus dem Grabe gehen.
 
3. Ach bist du kalt,
Mein Aufenthalt!
Das macht die heiße Liebe,
Die dich in das kalte Grab
Durch ihr Feuer triebe.
 
7. Indes will ich,
O Jesu, dich
In meine Seele senken
Und an deinen bittern Tod
Bis in Tod gedenken.
 
4. O Lebensfürst,
Ich weiß, du wirst
Mich wieder auferwecken;
Sollte denn mein gläubig Herz
Vor der Gruft erschrecken?
 

Evangelium
Mt 27,62-66
Am nächsten Tag, der auf den Rüsttag folgt, kamen die Hohenpriester mit den Pharisäern zu Pilatus
und sprachen: Herr, wir haben daran gedacht, daß dieser Verführer sprach, als er noch lebte: Ich will nach drei Tagen auferstehen.
Darum befiehl, daß man das Grab bewache bis zum dritten Tag, damit nicht seine Jünger kommen und ihn stehlen und zum Volk sagen: Er ist auferstanden von den Toten, und der letzte Betrug ärger wird als der erste.
Pilatus sprach zu ihnen: Da habt ihr die Wache; geht hin und bewacht es, so gut ihr könnt.
Sie gingen hin und sicherten das Grab mit der Wache und versiegelten den Stein.

Präfation und Schlußkollekte
wie am Sonntag Judika

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