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Tag des Apostels und Evangelisten Johannes

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Wenn der 26., 27. oder 28. Dezember auf den 1. Sonntag nach dem Christfeste fällt, tritt das Proprium dieser Tage jeweils an die Stelle des Sonntagspropriums.

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27. Dezember 2016

Liturgische Farbe:    rot 

Bild: Johannnes und Maria unter dem Kreuz

Johannes, der "Jünger den Jesus liebhatte" und Maria, die Mutter des Herrn, unter dem Kreuz

Das Evangelium enthält jene geheimnisvollen Worte aus dem Ende des vierten Evangeliums über den Jünger, den der Herr liebhatte, und die Kollekte bittet darum, daß sich in uns erfülle, was das Anliegen dieses Evangeliums ist. Die alte Epistel (aus Jesus Sirach) beschreibt den Mann, der - wie der Evangelist Johannes - liebend mit der Weisheit Gottes umgeht und von ihr mit Freude und Wonne beschenkt wird, die andere Epistel aus dem Anfang des 1. Johannesbriefes zeigt ihn als den Zeugen des unter uns erschienenen Lebens, der durch sein Zeugnis das Leben in dem reinigenden Lichte weitergeben will. Das Graduallied ist eine dem Geist des Evangelisten Johannes entsprechende Meditation über das Geheimnis der Menschwerdung Gottes.

Agende für evangelisch-lutherische Gemeinden, Erster Band, 1962 Lutherisches Verlagshaus Berlin

siehe auch: Apostel Johannes

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Introitus
Antiphon:
Wohl dem, der stets mit Gottes Wort umgehet und dasselbe ausleget und lehret. Der Herr tut ihm den Mund auf mitten in der Gemeinde.
Psalm:
Das ist ein köstlich Ding, dem Herrn danken
  und lobsingen deinem Namen, du Höchster
des Morgens deine Gnade
  und des Nachts deine Wahrheit verkündigen.
[Denn, Herr, du lässest mich fröhlich singen von deinen Werken
  und ich rühme die Geschäfte deiner Hände.]
Die gepflanzet sind in dem Hause des Herren,
  werden in den Vorhöfen unseres Gottes grünen.
Und wenn sie gleich alt werden, werden sie dennoch blühen,
  werden fruchtbar und frisch sein.
[daß sie verkündigen, daß der Herr so fromm ist,
  mein Hort, und ist kein Unrecht an ihm.]
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
  und dem Heiligen Geiste,
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar
  und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
 
B wie am Christfeste oder am 29. Juni <Aposteltage>

Kollekte
Allmächtiger, barmherziger Vater, der du das wahrhaftige Licht, unsern Herrn Jesum Christum, in der Welt hast aufgehen und durch deine Apostel treulich bezeugen lassen: verleihe uns, daß wir durch dieses Licht erleuchtet werden im rechten Glauben zum ewigen Leben.
Durch unsern Herrn Jesum Christum, Deinen Sohn / der mit dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Epistel
1 Joh 1,1-4 [-10]
Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir gesehen haben mit unsern Augen, was wir betrachtet haben und unsre Hände betastet haben, vom Wort des Lebens -
und das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das Leben, das ewig ist, das beim Vater war und uns erschienen ist -,
was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir auch euch, damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt; und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.
Und das schreiben wir, damit unsere Freude vollkommen sei.

oder:

Jesus Sirach 15,1-6
Wohl dem, der über die Weisheit nachsinnt und sie aufnimmt in sein ganzes Denken;
der ihre Wege von Herzen betrachtet und ihren Geheimnissen immer weiter nachforscht, ihr wie ein Späher nachschleicht und auf ihren Wegen auf sie wartet
und guckt zu ihrem Fenster hinein und horcht an ihrer Tür,
sucht Herberge nahe bei ihrem Hause und schlägt seine Pflöcke bei ihren Mauern ein und richtet an ihrer Wand sein Zelt auf, so daß er eine gute Herberge hat.
Er bringt auch seine Kinder unter ihr Dach und bleibt unter ihrem Schatten;
da wird er vor der Hitze beschirmt und hat eine herrliche Wohnung. -
Das alles tut nur, wer den Herrn fürchtet; und wer sich an Gottes Wort hält, der findet die Weisheit.
Und sie wird ihm begegnen wie eine Mutter und wird ihn empfangen wie eine junge Frau.
Sie reicht ihm die Speise der Einsicht und den Trank der Weisheit.
Er wird durch sie feststehen, daß er nicht fällt, und wird sich an sie halten, daß er nicht zuschanden wird.
Sie wird ihn erhöhen über seine Nächsten und ihm den Mund auftun in der Gemeinde.

Halleluja
Halleluja.
Freuet euch des Herrn, ihr Gerechten;
  die Frommen sollen ihn schön preisen.
Halleluja.

Lied
Wunderbarer Gnadenthron (EG 38)

1. Wunderbarer Gnadenthron,
Gottes und Marien Sohn,
Gott und Mensch, ein kleines Kind,
das man in der Krippen find't,
großer Held von Ewigkeit,
dessen Macht und Herrlichkeit
rühmt die ganze Christenheit:
 
2. Du bist arm und machst zugleich
uns an Leib und Seele reich.
Du wirst klein, du großer Gott,
und machst Höll und Tod zu Spott.
Aller Welt wird offenbar,
ja auch deiner Feinde Schar,
daß du, Gott, bist wunderbar.

 
3. Laß mir deine Güt und Treu
täglich werden immer neu.
Gott, mein Gott, verlaß mich nicht,
wenn mich Not und Tod anficht.
Laß mich deine Herrlichkeit,
deine Wundergütigkeit
schauen in der Ewigkeit.

oder:

Gelobet seist du, Jesu Christ (EG 23)

1. Gelobet seist du, Jesu Christ,
daß du Mensch geboren bist
von einer Jungfrau, das ist wahr;
des freuet sich der Engel Schar.
Kyrieleis.
 
5. Der Sohn des Vaters, Gott von Art,
ein Gast in der Welt hier ward
und führt uns aus dem Jammertal,
macht uns zu Erben in seim Saal.
Kyrieleis.
 
2. Des ewgen Vaters einig Kind
jetzt man in der Krippen find't;
in unser armes Fleisch und Blut
verkleidet sich das ewig Gut.
Kyrieleis.
 
6. Er ist auf Erden kommen arm,
daß er unser sich erbarm
und in dem Himmel mache reich
und seinen lieben Engeln gleich.
Kyrieleis.
 
3. Den aller Welt Kreis nie beschloß,
der liegt in Marien Schoß;
er ist ein Kindlein worden klein,
der alle Ding erhält allein.
Kyrieleis.
 
7. Das hat er alles uns getan,
sein groß Lieb zu zeigen an.
Des freu sich alle Christenheit
und dank ihm des in Ewigkeit.
Kyrieleis.
 
4. Das ewig Licht geht da herein,
gibt der Welt ein' neuen Schein;
es leucht' wohl mitten in der Nacht
und uns des Lichtes Kinder macht.
Kyrieleis.
 

Evangelium
Joh 21,19b-24
Jesus Christus sprach zu Petrus: Folge mir nach!
Petrus aber wandte sich um und sah den Jünger folgen, den Jesus liebhatte, der auch beim Abendessen an seiner Brust gelegen und gesagt hatte: Herr, wer ist's, der dich verrät?
Als Petrus diesen sah, spricht er zu Jesus: Herr, was wird aber mit diesem?
Jesus spricht zu ihm: Wenn ich will, daß er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach!
Da kam unter den Brüdern die Rede auf: Dieser Jünger stirbt nicht. Aber Jesus hatte nicht zu ihm gesagt: Er stirbt nicht, sondern: Wenn ich will, daß er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an?
Dies ist der Jünger, der dies alles bezeugt und aufgeschrieben hat, und wir wissen, daß sein Zeugnis wahr ist.

Präfation
wie am 29. Juni <Aposteltage>

Schlußkollekte
wie am Christfeste

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