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Tag der Heimsuchung Mariä

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Fällt der 2. Juli auf einen Sonntag, so verdrängt das Proprium des Tages der Heimsuchung Mariä nicht das Sonntagsproprium.

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2. Juli 2017

Liturgische Farbe:    weiß  

Mariä Heimsuchung
Mariä Heimsuchung
Konstanz, Anfang 14. Jh.

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Dieser dritte der biblisch begründeten Marienfeiertage hat als sein Evangelium die Geschichte von der Begegnung zwischen Maria und Elisabeth, die als "Heimsuchung" ein besonders beliebter Gegenstand künstlerischer Darstellung gewesen ist. Als Epistel dient die Weissagung aus dem Buch Jesaja von dem Zweig aus dem Stamm Isais (der "Wurzel Jesse". Das Lied des Tages ist der Lobgesang der Jungfrau Maria, in der Form eines Liedes gefaßt. Introitus und Halleuja-Vers sind die gleichen wie am Tage Maria Verkündigung, wie im übrigen auch für diesen Tag gilt, was dort über die Marientage als Christusfeste gesagt ist.

Agende für evangelisch-lutherische Gemeinden, Erster Band, 1962 Lutherisches Verlagshaus Berlin

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Introitus
wie am 25. März <Verkündigung Mariä>
B wie am Trinitatistage mit Antiphon II

Kollektengebet
Allmächtiger Gott, der du an der Jungfrau Maria große Dinge getan und sie zur Mutter deines Sohnes gemacht hast: gib, daß auch wir uns in Demut deinem Worte auftun und deinen lieben Sohn im rechten Glauben annehmen.
Der mit dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit.

oder Kollekte am 25. März <Verkündigung Mariä>

Epistel
Jes 11,1-5
Und es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.
Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.
Und Wohlgefallen wird er haben an der Furcht des HERRN. Er wird nicht richten nach dem, was seine Augen sehen, noch Urteil sprechen nach dem, was seine Ohren hören,
sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande, und er wird mit dem Stabe seines Mundes den Gewalttätigen schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten.
Gerechtigkeit wird der Gurt seiner Lenden sein und die Treue der Gurt seiner Hüften.

Halleluja-Vers
Halleluja.
Wer ist wie der Herr unser Gott?
der auf das Niedrige siehet im Himmel und auf Erden.
Halleluja.

Lied der Woche
Mein Seel, o Herr, muß loben dich (EG 308)

1. Mein Seel, o Herr, muß loben dich,
du bist mein Heil, des freu ich mich,
daß du nicht fragst nach weltlich; Pracht
und hast mich Arme nicht veracht'
 
7. Wer niedrig ist und klein geacht',
an dem übst du dein göttlich Macht
und machst ihn einem Fürsten gleich,
die Reichen arm, die Armen reich.
 
2. und angesehn mein Niedrigkeit.
Des wird von nun an weit und breit
mich selig preisen jedermann,
weil du groß Ding an mir getan.
 
8. Das tust du, Herr, zu dieser Zeit,
gedenkest der Barmherzigkeit;
Israel willst du Hilfe tun
durch deinen auserwählten Sohn.
 
3. Du bist auch mächtig, lieber Herr,
dein große Macht stirbt nimmermehr;
dein Nam ist alles Rühmens wert,
drum man dich willig preist und ehrt.
 
9. Wir haben's nicht verdient um dich,
daß du mit uns fährst gnädiglich;
zu unsern Vätern ist geschehn
ein Wort, das hast du angesehn.
 
4. Du bist barmherzig insgemein
dem, der dich herzlich fürcht' allein,
und hilfst dem Armen immerdar,
wenn er muß leiden groß Gefahr.
 
10. Auch Abraham hast du geschworn,
daß wir nicht sollten sein verlorn,
uns zugesagt das Himmelreich
und unsern Kindern ewiglich.
 
5. Der Menschen Hoffart muß vergehn,
mag nicht vor deiner Hand bestehn;
wer sich verläßt auf seine Pracht,
dem hast du bald ein End gemacht.
 
11. Gott Vater und dem ein'gen Sohn,
dem Heilgen Geist in einem Thron
sei Ehr und Preis von uns bereit'
von nun an bis in Ewigkeit.
 
6. Du machst zunicht der Menschen Rat,
das sind, Herr, deine Wundertat';
was sie gedenken wider dich,
das geht doch allzeit hinter sich.
 

Evangelium
Lk 139-47[-55]
Maria aber machte sich auf in diesen Tagen und ging eilends in das Gebirge zu einer Stadt in Juda
und kam in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth.
Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth wurde vom heiligen Geist erfüllt
und rief laut und sprach: Gepriesen bist du unter den Frauen, und gepriesen ist die Frucht deines Leibes!
Und wie geschieht mir das, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
Denn siehe, als ich die Stimme deines Grußes hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leibe.
Und selig bist du, die du geglaubt hast! Denn es wird vollendet werden, was dir gesagt ist von dem Herrn.
Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn,
und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes.
[Denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich seligpreisen alle Kindeskinder.
Denn er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und dessen Name heilig ist.
Und seine Barmherzigkeit währt von Geschlecht zu Geschlecht bei denen, die ihn fürchten.
Er übt Gewalt mit seinem Arm und zerstreut, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn.
Er stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen.
Die Hungrigen füllt er mit Gütern und läßt die Reichen leer ausgehen.
Er gedenkt der Barmherzigkeit und hilft seinem Diener Israel auf,
wie er geredet hat zu unsern Vätern, Abraham und seinen Kindern in Ewigkeit.]

Präfation
wie am 2. Februar <Darstellung des Herrn>

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