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Sonntag nach der Himmelfahrt des HErrn: Exaudi

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28. Mai 2017

Liturgische Farbe:    weiß  

Die wartende und empfangende Gemeinde
Bild: Gregorio Dominguez

Im Evangelium verheißt der Herr seinen Jüngern, daß sie dann, wenn Verfolgung und Anfechtung auf sie warten, des Heiligen Geistes als ihres Trösters und Beistands gewiß sein dürfen. Die Kollekte bittet im gleichen Sinn um die Gabe des Geistes. Die Epistel redet vom Gebet und der brüderlichen Liebe als der wahren Nüchternheit angesichts des Endes aller Dinge. Psalm und Lied sind das Bekenntnis dazu, daß das arme Häuflein, von allen Fluten der Feindschaft umgeben, dennoch geborgen ist, die Antiphon erinnert daran, daß wir immer von neuem um das bitten müssen, dessen wir gewiß sind.

Agende für evangelisch-lutherische Gemeinden, Erster Band, 1962 Lutherisches Verlagshaus Berlin

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Introitus
Antiphon:
[Halleluja.] Höre, Herr, meine Stimme, wenn ich rufe. Halleluja. Verbirg dein Antlitz nicht vor mir.
Halleluja, Halleluja.
Psalm:
Der Herr ist mein Licht und mein Heil.
Vor wem sollt ich mich fürchten?
Der Herr ist meines Lebens Kraft.
Vor wem sollt mir grauen?
Herr, höre meine Stimme, wenn ich rufe,
  sei mir gnädig und erhöre mich.
Du bist meine Hilfe. Laß mich nicht,
und tu nicht von mir die Hand ab, Gott mein Heil.
[Ich glaube aber doch, daß ich sehen werde das Gute des Herrn
im Lande der Lebendigen.
Harre des Herren.
Sei getrost und unverzagt und harre des Herren.]
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar
und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Kollektengebet
Herr Jesu Christe, du König der Herrlichkeit, der du als ein Sieger über alle Himmel erhöht bist: wir bitten dich, laß uns nicht als Waisen zurück / sondern sende uns herab den Geist der Wahrheit, den der Vater verheißen hat.
Der du mit dem Vater und dem Heiligen Geiste lebest und regierest von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Epistel
1 Petr 4,8-11
Ihr Lieben, seid besonnen und nüchtern zum Gebet.
Vor allen Dingen habt untereinander beständige Liebe; denn "die Liebe deckt auch der Sünden Menge".
Seid gastfrei untereinander ohne Murren.
Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes:
wenn jemand predigt, daß er's rede als Gottes Wort; wenn jemand dient, daß er's tue aus der Kraft, die Gott gewährt, damit in allen Dingen Gott gepriesen werde durch Jesus Christus. Sein ist die Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Halleluja-Vers
Halleluja.
Gott ist König über die Heiden.
  Gott sitzt auf seinem heiligen Throne.
Halleluja.
Ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen,
  und eure Freude soll niemand von euch nehmen.
Halleluja.

Lied der Woche
Wär Gott nicht mit uns diese Zeit (EKG 192)

1. Wär Gott nicht mit uns diese Zeit,
so soll Israel sagen,
wär Gott nicht mit uns diese Zeit,
wir hätten müss'n verzagen
die so ein armes Häuflein sind,
veracht' von so viel Menschenkind,
die an uns setzen alle.
 
2. Auf uns ist so zornig ihr Sinn;
wo Gott hätt das zugeben,
verschlungen hätten sie uns hin
mit ganzem Leib und Leben;
wir wärn als die ein Flut ersäuft
und über die groß' Wasser läuft
und mit Gewalt verschwemmet.
 
3. Gott Lob und Dank, der nicht zugab,
daß ihr Schlund uns möcht fangen.
Wie ein Vogel des Stricks kommt ab,
ist unsre Seel entgangen.
Strick ist entzwei, und wir sind frei;
des Herren Namen steht uns bei,
des Gotts Himmels und Erden.

Evangelium
Joh 15,26-16,4
Jesus sprach zu seinen Jüngern: Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir.
Und auch ihr seid meine Zeugen, denn ihr seid von Anfang an bei mir gewesen.
Das habe ich zu euch geredet, damit ihr nicht abfallt.
Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen. Es kommt aber die Zeit, daß, wer euch tötet, meinen wird, er tue Gott einen Dienst damit.
Und das werden sie darum tun, weil sie weder meinen Vater noch mich erkennen.
Aber dies habe ich zu euch geredet, damit, wenn ihre Stunde kommen wird, ihr daran denkt, daß ich's euch gesagt habe. Zu Anfang aber habe ich es euch nicht gesagt, denn ich war bei euch.

Präfation und Schlußkollekte
wie am Himmelfahrtstage

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