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Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres

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12. November 2017

Liturgische Farbe:    grün  

Lutherbibel 1545: Der siebenköpfige Drache und das Tier mit den Lammhörnern
Luther-Bibel 1545: Offb 13

Im Evangelium weist der Herr seine Jünger auf die Zeichen des herankommenden Endes hin und warnt sie vor der Verführung, die auch die Auserwählten bedroht: "Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig." In der Epistel belehrt der Apostel die Gemeinde zu Thessalonich darüber, daß die Hoffnung, bei dem Herrn zu sein, durch eine Verwandlung unseres ganzen Lebens hindurchführt. Das Lied ist der Abschied von aller irdischen Bindung: "Der ist ewig genesen, wer bleibt in deinem Schoß." Auch die Kollekte bittet darum, daß wir "in heiligem Wandel ihm entgegeneilen". Der Psalm fleht, gleich der Kollekte, um die Erquickung in einem neuen Himmel und einer neuen Erde. In Antiphon und Halleluja-Vers trösten wir uns des göttlichen Erbarmens: "Du hast dich meiner Seele herzlich angenommen."

Agende für evangelisch-lutherische Gemeinden, Erster Band, 1962 Lutherisches Verlagshaus Berlin

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Introitus
Antiphon:
Siehe, um Trost war mir sehr bange. Du aber hast dich meiner Seele herzlich angenommen, daß sie nicht verdürbe.
Psalm:
Herr, der du bist vormals gnädig gewesen deinem Lande
und hast die Gefangenen Jakobs erlöset,
tröste uns Gott, unser Heiland
und laß ab von deiner Ungnade über uns.
[Willst du uns denn nicht wieder erquicken,
  daß sich dein Volk über dich freuen möge?]
Doch ist ja Gottes Hilfe nahe denen, die dich fürchten,
daß in unserm Lande seine Ehre wohne,
[daß Güte und Treue einander begegnen,
  Gerechtigkeit und Friede sich küssen,]
daß Treue auf der Erde wachse
  und Gerechtigkeit vom Himmel schaue.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar
  und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

B wie am 24. Sonntag nach Trinitatis

Kollekte
Allmächtiger, ewiger Gott, der du uns einen neuen Himmel und eine neue Erde verheißen hast, darinnen Gerechtigkeit wohnet: wir bitten dich, leite uns in deinem Geiste / daß wir die Zukunft deines Sohnes erwarten und in heiligen Wandel ihm entgegeneilen.
Durch unsern Herrn Jesum Christum, Deinen Sohn / der mit dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Epistel
1 Thess 413-18
Wir wollen euch aber, liebe Brüder, nicht im Ungewissen lassen über die, die entschlafen sind, damit ihr nicht traurig seid wie die andern, die keine Hoffnung haben.
Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die, die entschlafen sind, durch Jesus mit ihm einherführen.
Denn das sagen wir euch mit einem Wort des Herrn, daß wir, die wir leben und übrigbleiben bis zur Ankunft des Herrn, denen nicht zuvorkommen werden, die entschlafen sind.
Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen.
Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.
So tröstet euch mit diesen Worten untereinander.

Halleluja
Halleluja.
Wie sich ein Vater über Kinder erbarmet,
  so erbarmet sich der Herr über die, so ihn fürchten.
Halleluja.

Lied
Valet will ich dir geben (EG 523)

1. Valet will ich dir geben,
du arge, falsche Welt;
dein sündlich böses Leben
durchaus mir nicht gefällt.
Im Himmel ist gut wohnen,
hinauf steht mein Begier,
da wird Gott herrlich lohnen
dem, der ihm dient allhier.
 
4. Verbirg mein Seel aus Gnaden
in deiner offnen Seit,
rück sie aus allem Schaden
zu deiner Herrlichkeit.
Der ist wohl hier gewesen,
wer kommt ins himmlisch Schloß;
der ist ewig genesen,
wer bleibt in deinem Schoß.
 
2. Rat mir nach deinem Herzen,
o Jesu, Gottes Sohn.
Soll ich ja dulden Schmerzen,
hilf mir, Herr Christ, davon;
verkürz mir alles Leiden,
stärk meinen schwachen Mut,
laß mich selig abscheiden,
setz mich in dein Erbgut.
 
5. Schreib meinen Nam aufs beste
ins Buch des Lebens ein
und bind mein Seel gar feste
ins schöne Bündelein[c]
der', die im Himmel grünen
und vor dir leben frei,
so will ich ewig rühmen,
daß dein Herz treue sei.
 
3. In meines Herzens Grunde
dein Nam und Kreuz allein
funkelt all Zeit und Stunde,
drauf kann ich fröhlich sein.
Erschein mir in dem Bilde
zu Trost in meiner Not,
wie du, Herr Christ, so milde,
dich hast geblut' zu Tod.
 

Evangelium
Mt 24,15-28
Jesus sprach zu seinen Jüngern: Wenn ihr nun sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel - wer das liest, der merke auf! -,
alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist;
und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, etwas aus seinem Hause zu holen;
und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, seinen Mantel zu holen.
Weh aber den Schwangeren und den Stillenden zu jener Zeit!
Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.
Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird.
Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt.
Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus! Oder: Da!, so sollt ihr's nicht glauben.
Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, so daß sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten.
Siehe, ich habe es euch vorausgesagt.
Wenn sie also zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus; siehe, er ist drinnen im Haus!, so glaubt es nicht.
Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein.
Wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier.

Präfation
Wahrhaft würdig und recht, billig und heilsam ists / daß wir dich, heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott / allezeit und allenthalben Dank sagen / durch Christum, unsern Herren. Durch ihn haben wir, die wir dem Tode verfallen sind, die Hoffnung des ewigen Lebens / zu dem er am Tage des Gerichtes auferwecken wird alle, die an ihn glauben.
Darum mit allen Engeln und Erzengeln / mit den Thronen und Herrschaften / und mit dem ganzen himmlischen Heere / singen wir deiner Herrlichkeit einen Lobgesang / und bekennen ohne Ende:

Schlußkollekte
  Siehe, es kommt der Herr der Herrscher, Halleluja,
und in seiner Hand ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit. Halleluja.
Wir danken dir, allmächtiger Herre Gott, daß du uns durch diese heilsame Gabe hast erquicket: und bitten deine Barmherzigkeit / bereite du selbst durch diese himmlische Speise unsre Herzen, auf daß wir in der Gemeinschaft deines Sohnes dich allezeit mit fröhlichem Munde rühmen und preisen.
Durch unsern Herrn Jesum Christum, Deinen Sohn / der mit Dir in der Einheit des Heiligen Geistes lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit.

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