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4. Sonntag nach Epiphanias

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29. Januar 2017

Liturgische Farbe:    grün  

Der Psalm, der gleiche wie am Epiphaniastag selbst und seine Antiphon besingen das, was das Evangelium das in der Geschichte von der Stillung des Sturmes anschaulich macht: daß auch die Elemente Christus als ihrem Herrn und Gebieter gehorchen. In der Kollekte bekennen wir uns als die von den gewaltigen Wogen alles Widrigen und Bösen Geängsteten und beten darum, daß wir dieses alles durch den Beistand Gottes überwinden. Das Lied der Woche preist Christus als den Nothelfer für Leib und Seele. Die Epistel, die die Lesungen aus dem Römerbrief fortsetzt, schaut ganz nach innen auf die Liebe, die das Gesetz erfüllt und mit der alles geschieht, was wir Gott und den Brüdern schuldig sind.

Agende für evangelisch-lutherische Gemeinden, Erster Band, 1962 Lutherisches Verlagshaus Berlin

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Introitus
Antiphon:
Die Wasserwogen im Meer sind groß und brausen mächtig. Der Herr aber ist noch größer in der Höhe.
Psalm:
Der Herr ist König und herrlich geschmückt,
  der Herr ist geschmückt und gegürtet mit Kraft.
Du hast die Erde fest gegründet,
  daß sie bleiben soll.
Von Anbeginn steht dein Thron fest,
  du bist ewig.
[Die Wasserströme erheben sich, die Wasserströme erheben ihr Brausen,
  die Wasserströme heben empor die Wellen.
Die Wasserwogen im Meer sind groß und brause mächtig.
  Der Herr aber ist noch größer in der Höhe.]
Dein Wort ist eine rechte Lehre,
  Heiligkeit ist die Zierde deines Hauses, o Herr, ewiglich.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
  und dem Heiligen Geiste,
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar
  und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

B wie am 1. Sonntag nach Epiphanias  mit Antiphon II

Kollekte
Herr Gott, himmlischer Vater, du weißt, daß wir in so mancher und großer Gefahr aus menschlicher Schwachheit nicht können bestehen: verleihe und Kraft an Leib und Seele / daß wir alles, was uns im unsrer Sünde willen quälet, durch deine Hilfe überwinden.
Durch unsern Herrn Jesum Christum, Deinen Sohn / der mit dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Epistel
Röm 13,8-10
Seid niemandem etwas schuldig, außer, daß ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt.
Denn was da gesagt ist: "Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren", und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefaßt: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."
Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.
 

Halleluja
Halleluja.
Kommt herzu, laßt uns dem Herrn frohlocken
  und jauchzen dem Hort unsers Heiles.
Halleluja.

Lied
Such, wer da will, ein ander Ziel (EG 346)

1. Such, wer da will, ein ander Ziel,
die Seligkeit zu finden;
mein Herz allein bedacht soll sein,
auf Christus sich zu gründen.
Sein Wort sind wahr, sein Werk sind klar,
sein heilger Mund hat Kraft und Grund,
all Feind zu überwinden.
 

4. Meins Herzens Kron, mein Freudensonn
sollst du, Herr Jesu, bleiben;
laß mich doch nicht von deinem Licht
durch Eitelkeit vertreiben;
bleib du mein Preis, dein Wort mich speis,
bleib du mein Ehr, dein Wort mich lehr,
an dich stets fest zu glauben.
 
2. Such, wer da will, Nothelfer viel,
die uns doch nichts erworben;
hier ist der Mann, der helfen kann,
bei dem nie was verdorben.
Uns wird das Heil durch ihn zuteil,
uns macht gerecht der treue Knecht,
der für uns ist gestorben.
 
Wend von mir nicht dein Angesicht,
laß mich im Kreuz nicht zagen;
weich nicht von mir, mein höchste Zier,
hilf mir mein Leiden tragen.
Hilf mir zur Freud nach diesem Leid;
hilf, daß ich mag nach dieser Klag
dort ewig dir Lob sagen.
Text
 
3. Ach sucht doch den, laßt alles stehn,
die ihr das Heil begehret;
er ist der Herr, und keiner mehr,
der euch das Heil gewähret.
Sucht ihn all Stund von Herzensgrund,
sucht ihn allein; denn wohl wird sein
dem, der ihn herzlich ehret.
 

Evangelium
Mt 8,23-27
Und er stieg in das Boot, und seine Jünger folgten ihm.
Und siehe, da erhob sich ein gewaltiger Sturm auf dem See, so daß auch das Boot von Wellen zugedeckt wurde. Er aber schlief.
Und sie traten zu ihm, weckten ihn auf und sprachen: Herr, hilf, wir kommen um!
Da sagt er zu ihnen: Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam? Und stand auf und bedrohte den Wind und das Meer. Da wurde es ganz stille.
Die Menschen aber verwunderten sich und sprachen: Was ist das für ein Mann, daß ihm Wind und Meer gehorsam sind?
 

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