Startseite
Liturgischer Kalender
Unsere Gottesdienste
Unsere Gemeinschaft
Unser Glaube
Kirchliche Erneuerung
Zum Nach-Denken
Theologische Beiträge
Auf-Gelesenes
Un-Zeitgemäßes
Literatur
Links
Suche
Impressum
Haftungsausschluß

4. Sonntag im Advent

Zurück Übergeordnete Seite Weiter

horizontal rule

24. Dezember 2017

Liturgische Farbe:   violett 

krone.gif

Der 1. Psalm beschreibt im Bild der Sonne und ihres machtvollen Laufs den Weg des Gottessohnes, dem durch seinen Weg Himmel und Erde zugleich gehören. (Antiphon, vergl. das Graduallied zum 1. Sonntag im Advent). Der Psalm begrüßt den einziehenden Heiland als den "mächtigen König der Ehren". Im Evangelium weist die Stimme des "Predigers in der Wüste" von ihm selber weg auf den Größeren hin, der "im Anfang" war. Aber weil "der Herr nahe" ist, darf sich der Bußruf verwandeln in den Aufruf zur Freude (Epistel), der schon am vorigen Sonntag in der Antiphon laufgeworden ist.

Agende für evangelisch-lutherische Gemeinden, Erster Band, 1962 Lutherisches Verlagshaus Berlin

horizontal rule

Introitus
Antiphon I:

Tauet, ihr Himmel, von oben, und ihr Wolken, regnet den Gerechten; die Erde tue sich auf und bringe den Heiland.
Psalm:
Die Himmel erzählen die Ehre Gottes,
und die Feste verkündiget seiner Hände Werk.
Ein Tag sagts dem andern,
und eine Nacht tuts kund der andern.
[Ihr Schall geht aus in alle Lande
  und ihre Rede an der Welt Ende.]
Er hat der Sonne eine Hütte am Himmel gemacht,
und dieselbe gehet heraus,
sie gehet wie ein Bräutigam aus deiner Kammer
und freut sich wie ein Held, zu laufen den Weg.
[Sie gehet auf an einem Ende des Himmels und läuft um bis wieder an sein Ende
und bleibet nichts vor ihrer Glut verborgen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar
und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Antiphon II:
Freue dich sehr, du Tochter Zion, und jauchze, du Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.
Psalm:
Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch,
daß der König der Ehren einziehe.
Wer ist derselbige König der Ehren?
Es ist der Herr, stark und mächtig, der Herr, mächtig im Streite.
Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch,
  daß der König der Ehren einziehe.
Wer ist derselbige König der Ehren?
Es ist der Herr Zebaoth,
sie gehet wie ein Bräutigam aus deiner Kammer
er ist der König der Ehren.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar
und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

B wie II

Kein Gloria in excelsis

Kollekte
O Gott, der du uns durch das Gedächtnis unserer Erlösung alljährlich aufs neue erfreuest: gib, daß wie deinen eingeborenen Sohn, den wir freudenvoll als unsern Erlöser empfangen / auch bei seinem Kommen zum Gericht getrost und im Frieden schauen.
Durch unsern Herrn Jesum Christum, Deinen Sohn / der mit dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Epistel
Phil 4,4-7
Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!
Eure Güte laßt kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe!
Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen laßt eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!
Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus
.

Halleluja
Halleluja.
Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch,
  daß der König der Ehren einziehe.
Halleluja.


Lied
Nun jauchzet, all ihr Frommen (EG 9)

1. Nun jauchzet, all ihr Frommen,
zu dieser Gnadenzeit,
weil unser Heil ist kommen,
der Herr der Herrlichkeit,
zwar ohne stolze Pracht,
doch mächtig, zu verheeren
und gänzlich zu zerstören
des Teufels Reich und Macht.
 
4. Ihr Mächtigen auf Erden,
nehmt diesen König an,
wollt ihr beraten werden
und gehn die rechte Bahn,
die zu dem Himmel führt;
sonst, wo ihr ihn verachtet
und nur nach Hoheit trachtet,
des Höchsten Zorn euch rührt.

 
2. Er kommt zu uns geritten
auf einem Eselein
und stellt sich in die Mitten
für uns zum Opfer ein.
Er bringt kein zeitlich Gut,
er will allein erwerben
durch seinen Tod und Sterben,
was ewig währen tut.
 
5. Ihr Armen und Elenden
zu dieser bösen Zeit,
die ihr an allen Enden
müßt haben Angst und Leid,
seid dennoch wohlgemut,
laßt eure Lieder klingen,
dem König Lob zu singen,
der ist eu'r höchstes Gut.
 
3. Kein Zepter, keine Krone
sucht er auf dieser Welt;
im hohen Himmelsthrone
ist ihm sein Reich bestellt.
Er will hier seine Macht
und Majestät verhüllen,
bis er des Vaters Willen
im Leiden hat vollbracht.
6. Er wird nun bald erscheinen
in seiner Herrlichkeit
und all eu'r Klag und Weinen
verwandeln ganz in Freud.
Er ist's, der helfen kann;
halt' eure Lampen fertig
und seid stets sein gewärtig,
er ist schon auf der Bahn.

Evangelium
Joh 1,19-28
Dies ist das Zeugnis des Johannes, als die Juden zu ihm sandten Priester und Leviten von Jerusalem, daß sie ihn fragten: Wer bist du?
Und er bekannte und leugnete nicht, und er bekannte: Ich bin nicht der Christus.
Und sie fragten ihn: Was dann? Bist du Elia? Er sprach: Ich bin's nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein.
Da sprachen sie zu ihm: Wer bist du dann? daß wir Antwort geben denen, die uns gesandt haben. Was sagst du von dir selbst?
Er sprach: "Ich bin eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Ebnet den Weg des Herrn!", wie der Prophet Jesaja gesagt hat.
Und sie waren von den Pharisäern abgesandt,
und sie fragten ihn und sprachen zu ihm: Warum taufst du denn, wenn du nicht der Christus bist noch Elia noch der Prophet?
Johannes antwortete ihnen und sprach: Ich taufe mit Wasser; aber er ist mitten unter euch getreten, den ihr nicht kennt.
Der wird nach mir kommen, und ich bin nicht wert, daß ich seine Schuhriemen löse.
Dies geschah in Betanien jenseits des Jordans, wo Johannes taufte.

Präfation und Schlußkollekte
wie am 1. Sonntag im Advent

horizontal rule

nach oben