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3. Sonntag nach Trinitatis

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2. Juli 2017

Liturgische Farbe:    grün  

Der Gute Hirte
Bild: Gregorio Dominguez

Das Evangelium zeigt in einem Doppelgleichnis den Herrn als den, der gekommen ist, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. Im Introitus bekennen wir selbst uns als die "Elenden", die der Unterweisung und Führung bedürfen. Um diese Regierung und Führung als den Erweis der göttlichen Barmherzigkeit betet die Kollekte. Das Lied der Woche drückt das gleiche Ineinander von demütiger Beugung und getroster Zuversicht aus, die der Epistel das Gepräge gibt. Der Halleluja-Vers rühmt ganz allgemein die Ehre Gottes aus seinen Werken.

Agende für evangelisch-lutherische Gemeinden, Erster Band, 1962 Lutherisches Verlagshaus Berlin

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Introitus
Antiphon:
Wende dich, Herr, zu mir und sei mir gnädig, denn ich bin einsam und elend. [Siehe an meinen Jammer und mein Elend und] vergib mir alle meine Sünden.
Psalm:
[Nach dir, Herr, verlanget mich.
Mein Gott, ich hoffe auf dich.
Herr, zeige mir deine Wege
und lehre mich deine Steige.]
Der Herr ist gut und fromm,
  darum weist er die Sünder auf den Weg.
Er leitet die Elenden recht
und lehret die Elenden seinen Weg.
Die Wege des Herrn sind eitel Güte und Wahrheit
denen, die seinen Bund und seine Gebote halten.
Um deines Namens willen, Herr, sei gnädig meiner Missetat,
die da so groß ist.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar
  und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

B wie am 2. oder 5. Sonntag nach Trinitatis

Kollekte
O Gott, du Beschützer aller, die auf dich hoffen, ohne den nichts kräftig noch heilig ist: mehre über uns deine Barmherzigkeit / auf daß wir unter deinem Beistand durch die zeitlichen Güter also wandeln, daß wir die ewigen nicht verlieren.
Durch unsern Herrn Jesum Christum, Deinen Sohn / der mit dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Epistel
1 Petr 5,5b-11
Ihr Lieben: Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.
So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit.
Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.
Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.
Dem widersteht, fest im Glauben, und wißt, daß ebendieselben Leiden über eure Brüder in der Welt gehen.
Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus, der wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, aufrichten, stärken, kräftigen, gründen.
Ihm sei die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Halleluja
Halleluja.
Die Himmel erzählen die Ehre Gottes,
  und die Feste verkündiget seiner Hände Werk.
Halleluja.

Lied
Allein zu dir, Herr Jesu Christ (EG 232,1-3)

1. Allein zu dir, Herr Jesu Christ,
mein Hoffnung steht auf Erden.
Ich weiß, daß du mein Tröster bist,
kein Trost mag mir sonst werden.
Von Anbeginn ist nichts erkorn,
auf Erden ward kein Mensch geborn,
der mir aus Nöten helfen kann;
ich ruf dich an,
zu dem ich mein Vertrauen han.
 
3. Gib mir durch dein Barmherzigkeit
den wahren Christenglauben,
auf daß ich deine Gütigkeit
mög inniglich anschauen,
vor allen Dingen lieben dich
und meinen Nächsten gleich wie mich.
Am letzten End dein Hilf mir send,
damit behend
des Teufels List sich von mir wend.

 
2. Mein Sünd' sind schwer und übergroß
und reuen mich von Herzen;
derselben mach mich frei und los
durch deinen Tod und Schmerzen;
und zeige deinem Vater an,
daß du hast g'nug für mich getan,
so werd ich los der Sünden Last.
Erhalt mich fest
in dem, was du versprochen hast.
4. Ehr sei Gott in dem höchsten Thron,
dem Vater aller Güte,
und Jesus Christ, seim lieben Sohn,
der uns allzeit behüte,
und Gott, dem werten Heilgen Geist,
der uns allzeit sein Hilfe leist,
daß wir ihm wohlgefällig sein
hier in der Zeit
und folgen ihm in Ewigkeit.

Evangelium
Lk 15,1-10
Es nahten sich Jesus aber allerlei Zöllner und Sünder, um ihn zu hören.
Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und ißt mit ihnen.
Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach:
Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, wenn er eins von ihnen verliert, nicht die neunundneunzig in der Wüste läßt und geht dem verlorenen nach, bis er's findet?
Und wenn er's gefunden hat, so legt er sich's auf die Schultern voller Freude.
Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.
Ich sage euch: So wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.
Oder welche Frau, die zehn Silbergroschen hat und einen davon verliert, zündet nicht ein Licht an und kehrt das Haus und sucht mit Fleiß, bis sie ihn findet?
Und wenn sie ihn gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: Freut euch mit mir; denn ich habe meinen Silbergroschen gefunden, den ich verloren hatte.
So, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut
.

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