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3. Sonntag nach Epiphanias

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22. Januar 2017

Liturgische Farbe:    grün  


Bild: Gregorio Dominguez

Die Herrlichkeit des Gottessohns erweist sich einerseits darin, daß er den geheilten Israeliten an die Ordnung seines Volkes bindet, andererseits darin, daß auch der demütig glaubende "Heide" seine Hilfe erfährt  (Evangelium). Darum rühmt der Psalm die Majestät seines Königtums, und es werden alle Inseln (das heißt: die fernsten Länder) und alle Heiden aufgerufen, in diesen Lobpreis einzustimmen. (Antiphon und Halleluja-Vers). Das Lied der Woche unterstreicht diese Bedeutdung des Herrn als "der Heiden Heiland". Die Kollekte betet darum, daß der große König "unsre Schwachheit zu Herzen" nehmen möchte. Die Epistel schließt die Lesungen aus dem 12. Kapitel des Römerbriefes mit seinen vielfältigen praktischen Mahnungen ab.

Agende für evangelisch-lutherische Gemeinden, Erster Band, 1962 Lutherisches Verlagshaus Berlin

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Introitus
Antiphon:
Lobet den Herrn, alle Heiden, preiset ihn, alle Völker. Denn seine Gnade und Wahrheit waltet über uns in Ewigkeit.
Psalm:
Gott sei uns gnädig uns segne uns. Er lasse uns sein Antlitz leuchten,
  daß wir auf Erden erkennen seinen Weg, unter allen Völkern sein Heil.
Es danken dir, Gott, die Völker,
  es danken dir alle Völker.
[Die Völker freuen sich und jauchzen, daß du recht richtest
  und regierest die Völker auf Erden.
Das Land gibt sein Gewächs.
  Es segne uns Gott, unser Gott.]
Es segne uns Gott,
  und alle Welt fürchte ihn.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
  und dem Heiligen Geiste,
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar
  und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

B wie am 1. Sonntag nach Epiphanias  mit Antiphon II

Kollekte
Allmächtiger, ewiger Gott: nimm unsre Schwachheit zu Herzen / und strecke aus deine gewaltige Hand, uns zu schützen vor unseren Feinden.
Durch unsern Herrn Jesum Christum, Deinen Sohn / der mit dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Epistel
Röm 1216c-21
Liebe Brüder: Haltet euch nicht selbst für klug.
Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann.
Ist's möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.
Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: "Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr."
Vielmehr, "wenn deinen Feind hungert, gib ihm zu essen; dürstet ihn, gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln".
Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Halleluja
Halleluja.
Der Herr ist König, des freue sich das Erdreich
  und seien fröhlich die Inseln, soviel ihrer sind.
Halleluja.

Lied
Lobt Gott den Herrn, ihr Heiden all (EG 293)

1. Lobt Gott den Herrn, ihr Heiden all,
lobt Gott von Herzensgrunde,
preist ihn, ihr Völker allzumal,
dankt ihm zu aller Stunde,
daß er euch auch erwählet hat
und mitgeteilet seine Gnad
in Christus, seinem Sohne.
 
2. Denn seine groß Barmherzigkeit
tut über uns stets walten,
sein Wahrheit, Gnad und Gütigkeit
erscheinet Jung und Alten
und währet bis in Ewigkeit,
schenkt uns aus Gnad die Seligkeit;
drum singet Halleluja.

Evangelium
Mt 8,1-13
Als Jesus vom Berge herabging, folgte ihm eine große Menge.
Und siehe, ein Aussätziger kam heran und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen.
Und Jesus streckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will's tun; sei rein! Und sogleich wurde er von seinem Aussatz rein.
Und Jesus sprach zu ihm: Sieh zu, sage es niemandem, sondern geh hin und zeige dich dem Priester und opfere die Gabe, die Mose befohlen hat, ihnen zum Zeugnis.
Als aber Jesus nach Kapernaum hineinging, trat ein Hauptmann zu ihm; der bat ihn
und sprach: Herr, mein Knecht liegt zu Hause und ist gelähmt und leidet große Qualen.
Jesus sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen.
Der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach gehst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund.
Denn auch ich bin ein Mensch, der Obrigkeit untertan, und habe Soldaten unter mir; und wenn ich zu einem sage: Geh hin!, so geht er; und zu einem andern: Komm her!, so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er's.
Als das Jesus hörte, wunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel bei keinem gefunden!
Aber ich sage euch: Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen;
aber die Kinder des Reichs werden hinausgestoßen in die Finsternis; da wird sein Heulen und Zähneklappern.
Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Geh hin; dir geschehe, wie du geglaubt hast. Und sein Knecht wurde gesund zu derselben Stunde.

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