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3. Sonntag im Advent

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11. Dezember 2016

Liturgische Farbe:   violett 

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Der Zweifelsfrage des Täufers begegnet der Herr im Evangelium dieses Sonntags mit dem Hinweis auf die Rettung des Menschen, die in der Gnade der Heimsuchung (Kollekte) schon begonnen hat. Das in Christus erschienene Heil in treuer Haushalterschaft auszuteilen, ist der Inhalt des der Kirche gegebenen Amtes (Epistel). Aber das volle Heil ist noch verborgen, darum ist die flehentliche Bitte, wie sie im Psalm laut wird, immer noch vonnöten und ebenso der Ernst des Gebets und der Bereitung (Halleluja-Vers und Lied der Woche).

Agende für evangelisch-lutherische Gemeinden, Erster Band, 1962 Lutherisches Verlagshaus Berlin

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Introitus
Antiphon:
I. Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: freuet euch! Eure Lindigkeit lasset kund sein allen Menschen. Der Herr ist nahe. [Sorget nichts, sondern in allen Dingen lasset eure Bitten im Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kund werden.]
II. Tröste uns Gott, unser Heiland, erzeige uns deine Gnade und hilf uns.
Psalm:
Herr, der du bist vormals gnädig gewesen deinem Lande
und hast die Gefangenen Jakobs erlöset,
tröste uns, Gott unser Heiland,
und laß ab von deiner Ungnade über uns.
[Willst du uns denn nicht wieder erquicken,
  daß sich dein Volk über dich freuen möge?]
Doch ist ja Gottes Hilfe nahe denen, die ihn fürchten,
daß in unserm Lande seine Ehre wohne,
[daß Güte und Treue einander begegnen,
Gerechtigkeit und Friede sich küssen,]
daß Treue auf Erden wachse
und Gerechtigkeit vom Himmel schaue.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar
und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

B wie am 4. Sonntag im Advent II

Kein Gloria in excelsis

Kollekte
O Herr, wir bitten dich: neige dein Ohr zu unsern Gebeten / und erleuchte die Finsternis unserer Herzen durch die Heimsuchung deiner Gnade.
Durch unsern Herrn Jesum Christum, Deinen Sohn / der mit dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Epistel
1 Kor 4,1-5
Dafür halte uns jedermann: für Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse.
Nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, als daß sie für treu befunden werden.
Mir aber ist's ein Geringes, daß ich von euch gerichtet werde oder von einem menschlichen Gericht; auch richte ich mich selbst nicht.
Ich bin mir zwar nichts bewußt, aber darin bin ich nicht gerechtfertigt; der Herr ist's aber, der mich richtet.
Darum richtet nicht vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch ans Licht bringen wird, was im Finstern verborgen ist, und wird das Trachten der Herzen offenbar machen. Dann wird einem jeden von Gott sein Lob zuteil werden.

Halleluja
Halleluja.
Der Herr ist nahe allen, die ihn anrufen,
  allen, die ihn mit Ernst anrufen.
Halleluja.

Lied
Mit Ernst, o Menschenkinder (EG 10)

1. Mit Ernst, o Menschenkinder,
das Herz in euch bestellt;
bald wird das Heil der Sünder,
der wunderstarke Held,
den Gott aus Gnad allein
der Welt zum Licht und Leben
versprochen hat zu geben,
bei allen kehren ein.
 
3. Ein Herz, das Demut liebet,
bei Gott am höchsten steht;
ein Herz, das Hochmut übet,
mit Angst zugrunde geht;
ein Herz, das richtig ist
und folget Gottes Leiten,
das kann sich recht bereiten,
zu dem kommt Jesus Christ
.
 
2. Bereitet doch fein tüchtig
den Weg dem großen Gast;
macht seine Steige richtig,
laßt alles, was er haßt;
macht alle Bahnen recht,
die Tal laßt sein erhöhet,
macht niedrig, was hoch stehet,
was krumm ist, gleich und schlicht.
4. Ach mache du mich Armen
zu dieser heilgen Zeit
aus Güte und Erbarmen,
Herr Jesu, selbst bereit.
Zieh in mein Herz hinein
vom Stall und von der Krippen,
so werden Herz und Lippen
dir allzeit dankbar sein.

Evangelium
Mt 11,2-10
Als aber Johannes (der Täufer) im Gefängnis von den Werken Christi hörte, sandte er seine Jünger
und ließ ihn fragen: Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten?
Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und sagt Johannes wieder, was ihr hört und seht:
Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf, und Armen wird das Evangelium gepredigt;
und selig ist, wer sich nicht an mir ärgert.
Als sie fortgingen, fing Jesus an, zu dem Volk von Johannes zu reden: Was seid ihr hinausgegangen in die Wüste zu sehen? Wolltet ihr ein Rohr sehen, das der Wind hin und her weht?
Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Wolltet ihr einen Menschen in weichen Kleidern sehen? Siehe, die weiche Kleider tragen, sind in den Häusern der Könige.
Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Wolltet ihr einen Propheten sehen? Ja, ich sage euch: er ist mehr als ein Prophet.
Dieser ist's, von dem geschrieben steht: "Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg vor dir bereiten soll."

Präfation und Schlußkollekte
wie am 1. Sonntag im Advent

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