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21. Sonntag nach Trinitatis

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5. November 2017

Liturgische Farbe:    grün  

Verkündigung
Bild: Gregorio Dominguez

Die Epistel von der geistlichen Waffenrüstung (mit der die Reihe der Lesungen aus dem Epheserbrief schließt) steht mit dem kampfesmutigen Liede "O König Jesu Christe" in engem Zusammenhang. Das Evangelium von der Heilung des Sohnes des Hauptmannes läßt uns spüren, wie der Herr, "ein Fürst, Hauptmann und Held", nicht nur über Menschenseelen, sondern auch über die Mächte der Krankheit gebietet. Diesen Ton schlägt die Antiphon des Eingangspsalmes an: "Es stehet alles in deiner Macht" und gibt damit den Introitus-Versen erst ihren tiefen Sinn. Die Kollekte umfaßt in wenigen Worten die ganze Spannweite des christlichen Lebens: Gottes Schutz in Widrigkeiten, freien Gehorsam, Frucht in guten Werken zum Lob seines heiligen Namens.

Agende für evangelisch-lutherische Gemeinden, Erster Band, 1962 Lutherisches Verlagshaus Berlin

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Introitus
Antiphon:
Herr Gott, du bist der allmächtige König; es steht alles in deiner Macht, und deinem Willen kann niemand widerstehen.
Psalm:
Ich habe gesagt: Herr, das soll mein Erbe sein,
daß ich deine Worte halte.
Ich flehe vor deinem Angesicht von ganzem Herzen:
sei mir gnädig nach deinem Worte.
Ich betrachte meine Wege
  und kehre meine Füße zu seinen Zeugnissen.
Herr, die Erde ist voll deiner Güte,
lehre mich deine Gebote.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar
  und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

B wie am 14. oder 20. Sonntag nach Trinitatis

Kollekte
O Herr, wir bitten dich: behüte deine Kinder ohne Unterlaß in väterlicher Liebe / auf daß sie vor allen Widrigkeiten bewahret werden und in freiem Gehorsam Frucht bringen zum Lobe deines heiligen Namens.
Durch unsern Herrn Jesum Christum, Deinen Sohn / der mit dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Epistel
Eph 6,10-17
Zuletzt / meine Brüder: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.
Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels.
Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.
Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt.
So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit,
und an den Beinen gestiefelt, bereit, einzutreten für das Evangelium des Friedens.
Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen,
und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.

Halleluja
Halleluja.
Lobe den Herrn, meine Seele! Ich will den Herrn loben, solange ich lebe,
  und meinem Gott lobsingen, solange ich hier bin.
Halleluja.

Lied
O König Jesu Christe (EKG 203)

1. O König Jesu Christe,
ein Fürst, Hauptmann und Held,
zu ewiglicher Friste
vom Vater auserwählt
ein Sohn Davids geboren:
Dein Reich ewig besteht,
das dir Gott hat geschworen,
durch seinen Geist geredt.
 
4. zu kämpfen und zu fechten
nach dir ganz ritterlich
und allen deinen Knechten,
die von Anfang in dich
gehoffet und vertrauet
in aller Angst und Not
auf dein Gnad fest gebauet
bis in' zeitlichen Tod.
 
2. Dich, Herr, wir wollen bitten,
du edler Herzog wert,
nach rechter Kinder Sitten:
Send uns dein geistliche Schwert,
das schneidt zu beiden Seiten,
ich mein dein göttlich Wort,
damit wir mögen streiten
wider der Höllen Pfort.
 
5. O Gott, tu uns erhalten
in diesem großen Streit,
laß die Lieb nicht erkalten
durch Ungerechtigkeit,
darin die arge Welt
überhand genommen hat.
Hilf uns behalten das Felde
durch deine große Gnad.
 
3. Den Harnisch tu uns senden,
den du getragen hast,
umgürt uns unsre Lenden
mit deiner Wahrheit Glast,
den Panzer tu uns geben
deiner Gerechtigkeit,
den Schild des Glaubens eben,
damit uns zubereit'.
 

Evangelium
Joh 4,47-54
Es war ein Mann im Dienst des Königs; dessen Sohn lag krank in Kapernaum.
Dieser hörte, daß Jesus aus Judäa nach Galiläa kam, und ging hin zu ihm und bat ihn, herabzukommen und seinem Sohn zu helfen; denn der war todkrank.
Und Jesus sprach zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht.
Der Mann sprach zu ihm: Herr, komm herab, ehe mein Kind stirbt!
Jesus spricht zu ihm: Geh hin, dein Sohn lebt! Der Mensch glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin.
Und während er hinabging, begegneten ihm seine Knechte und sagten: Dein Kind lebt.
Da erforschte er von ihnen die Stunde, in der es besser mit ihm geworden war. Und sie antworteten ihm: Gestern um die siebente Stunde verließ ihn das Fieber.
Da merkte der Vater, daß es die Stunde war, in der Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebt. Und er glaubte mit seinem ganzen Hause.
Das ist nun ein zweites Zeichen, das Jesus tat, als er aus Judäa nach Galiläa kam.

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