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2. Sonntag nach Epiphanias

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15. Januar 2017

Liturgische Farbe:    grün  

Hochzeit zu Kana
Bild: Paula Jordan
© Verlag Johannis

Das Evangelium enthält jenes "erste Zeichen", das Johannes betont an den Anfang aller Wundertaten des Herrn gestellt hat. Psalm und Halleluja-Vers lassen das Lob Gottes erklingen, " der so wunderbar ist in seinem Tun unter den Menschenkindern". Wir werden aufgefordert, das hochzeitliche Wandlungswunder als das Bild dessen anzuschauen, was Gott an unserer Seele getan hat. Das Lied der Woche gehört ebenso der Advents- wie der Epiphaniaszeit an, indem es allgemein und umfassend besingt, was das Kommen des Gottessohnes für uns bedeutet. Die Epistel setzt die Lesung aus dem Römerbrief fort.

Agende für evangelisch-lutherische Gemeinden, Erster Band, 1962 Lutherisches Verlagshaus Berlin

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Introitus
Antiphon:
Alles Land bete dich an uns lobsinge dir, lobsinge deinem Namen, du Höchster.
Psalm:
Jauchzet Gott, alle Lande, lobsinget zu Ehren seines Namens;
  rühmet ihn herrlich.
Kommt her und sehet an die Werke Gottes,
  der so wunderbar ist in seinem Tun an den Menschenkindern.
[Kommet her, höret zu alle, die ihr Gott fürchtet;
  ich will erzählen, was er an meiner Seele getan hat.
Zu ihm rief ich mit meinem Munde
  und preisete ihn mit meiner Zunge.]
Gott hat mich erhöret
  und gemerkt auf mein Flehen.
Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft
  noch seine Güte von mir wendet.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
  und dem Heiligen Geiste,
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar
  und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

B wie am 1. Sonntag nach Epiphanias mit Antiphon II

Kollekte
Allmächtiger, ewiger Gott, der du leitest und regierest, was im Himmel und auf Erden ist: erhöre in Gnaden das Flehen deines Volkes / und verleihe uns deinen Frieden alle Tage unseres Lebens.
Durch unsern Herrn Jesum Christum, Deinen Sohn / der mit Dir in der Einheit des Heiligen Geistes lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Epistel
Röm 12,6-16b
Liebe Brüder / wir haben verschiedene Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist. Ist jemand prophetische Rede gegeben, so übe er sie dem Glauben gemäß.
Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er.
Ist jemand Ermahnung gegeben, so ermahne er. Gibt jemand, so gebe er mit lauterem Sinn. Steht jemand der Gemeinde vor, so sei er sorgfältig. Übt jemand Barmherzigkeit, so tue er's gern.
Die Liebe sei ohne Falsch. Haßt das Böse, hängt dem Guten an.
Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor.
Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn.
Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.
Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft.
Segnet, die euch verfolgen; segnet, und flucht nicht.
Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden.
Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den geringen.

Halleluja
Halleluja.
Lobet den Herrn, alle seine Engel,
  lobet ihn, all sein Heer.
Halleluja.

Lied
Gottes Sohn ist kommen (EG 5,1-4)

1. Gottes Sohn ist kommen
uns allen zu Frommen
hier auf diese Erden
in armen Gebärden,
daß er uns von Sünde
freie und entbinde.
 
6. Denn bald und behende
kommt ihr letztes Ende;
da wird er vom Bösen
ihre Seel erlösen
und sie mit sich führen
zu der Engel Chören.
 
2. Er kommt auch noch heute
und lehret die Leute,
wie sie sich von Sünden
zur Buß sollen wenden,
von Irrtum und Torheit
treten zu der Wahrheit.
 
7. Wird von dannen kommen,
wie dann wird vernommen,
wenn die Toten werden
erstehn von der Erden
und zu seinen Füßen
sich darstellen müssen.
 
3. Die sich sein nicht schämen
und sein' Dienst annehmen
durch ein' rechten Glauben
mit ganzem Vertrauen,
denen wird er eben
ihre Sünd vergeben.
 
8. Da wird er sie scheiden:
seines Reiches Freuden
erben dann die Frommen;
doch die Bösen kommen
dahin, wo sie müssen
ihr Untugend büßen.
 
4. Denn er tut ihn' schenken
in den Sakramenten
sich selber zur Speisen,
sein Lieb zu beweisen,
daß sie sein genießen
in ihrem Gewissen.
 
9. Ei nun, Herre Jesu,
richte unsre Herzen zu,
daß wir, alle Stunden
recht gläubig erfunden,
darinnen verscheiden
zur ewigen Freuden.
 
5. Die also fest glauben
und beständig bleiben,
dem Herren in allem
trachten zu gefallen,
die werden mit Freuden
auch von hinnen scheiden.
 


Evangelium
Joh 2,1-11
Und am dritten Tage war eine Hochzeit in Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da.
Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen.
Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.
Jesus spricht zu ihr: Was geht's dich an, Frau, was ich tue? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.
Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.
Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei Maße.
Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.
Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt's dem Speisemeister! Und sie brachten's ihm.
Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wußte, woher er kam - die Diener aber wußten's, die das Wasser geschöpft hatten -, ruft der Speisemeister den Bräutigam
und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie betrunken werden, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückbehalten.
Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen in Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.

Präfation und Schlußkollekte
wie am Epiphaniastage

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