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2. Sonntag im Advent

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10. Dezember 2017

Liturgische Farbe:   violett 

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Der Herr, der kommt, uns zu erlösen, kommt zugleich als der Richter. Die Vorzeichen seines Kommens erfüllen die einen mit Schrecken und Angst, während seine Jünger "ihre Häupter erheben" dürfen (Evangelium). Darum reden Psalm und Epistel von Trost, Hoffnung und Geduld, die sich in brüderlicher Liebe erweisen, darum legen Psalm und Kollekte die doppelte Bitte auf unsere Herzen: "Erwecke deine Gewalt, so genesen wir" (Psalm) und "Wecke uns auf, daß wir bereit seien".

Agende für evangelisch-lutherische Gemeinden, Erster Band, 1962 Lutherisches Verlagshaus Berlin

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Introitus
Antiphon:
Du Volk von Zion, siehe, der Herr wird kommen, zu erlösen die Völker; er wird seine herrliche Stimme erschallen lassen, und ihr werdet euch von Herzen freuen.
Psalm:
Du Hirte Israels, höre,
erscheine, der du sitzest über den Cherubim.
Erwecke deine Gewalt
und komme uns zu Hilfe.
[Herr Gott Zebaoth, wie lange willst du zürnen
  über dem Gebet deines Volkes.
Gott Zebaoth, wende dich doch;
schau vom Himmel und siehe an und suche heim deinen Weinstock
und laß ihn einwurzeln, den deine Rechte gepflanzt hat,
den Sproß, den du dir fest erwählet hast.]
Deine Hand schütze den Mann deiner Rechten
und das Menschenkind, das du dir fest erwählet hast.
[so wollen wir nicht von dir weichen;
laß uns leben, so wollen wir deinen Namen anrufen.]
Herr, Gott Zebaoth, tröste uns;
laß dein Antlitz leuchten, so genesen wir.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar
und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

B wie am 4. Sonntag im Advent II

Kein Gloria in excelsis

Kollekte
Lieber Herre Gott, wecke uns auf: auf daß wir bereit seien, wenn dein Sohn kommt, ihn mit Freuden zu empfangen und dir mit reinem Herzen zu dienen.
Durch unsern Herrn Jesum Christum, Deinen Sohn / der mit dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Epistel
Röm 15,4-13
Liebe Brüder: Was zuvor geschrieben ist, das ist uns zur Lehre geschrieben, damit wir durch Geduld und den Trost der Schrift Hoffnung haben.
Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, daß ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, Christus Jesus gemäß,
damit ihr einmütig mit einem Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus.
Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.
Denn ich sage: Christus ist ein Diener der Juden geworden um der Wahrhaftigkeit Gottes willen, um die Verheißungen zu bestätigen, die den Vätern gegeben sind;
die Heiden aber sollen Gott loben um der Barmherzigkeit willen, wie geschrieben steht: "Darum will ich dich loben unter den Heiden und deinem Namen singen."
Und wiederum heißt es: "Freut euch, ihr Heiden, mit seinem Volk!"
Und wiederum: "Lobet den Herrn, alle Heiden, und preist ihn, alle Völker!"
Und wiederum spricht Jesaja: "Es wird kommen der Sproß aus der Wurzel Isais und wird aufstehen, um zu herrschen über die Heiden; auf den werden die Heiden hoffen."
Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, daß ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des heiligen Geistes.

Halleluja
Halleluja.
Er wird den Erdboden richten mit Gerechtigkeit
  und die Völker mit seiner Wahrheit.
Halleluja.

Lied
Ihr lieben Christen, freut euch nun (EG 6)

1. Ihr lieben Christen, freut euch nun,
bald wird erscheinen Gottes Sohn,
der unser Bruder worden ist,
das ist der lieb Herr Jesus Christ.
 
4. Der Teufel brächt uns gern zu Fall
und wollt uns gern verschlingen all;
er tracht' nach Leib, Seel, Gut und Ehr.
Herr Christ, dem alten Drachen wehr.
 
2. Der Jüngste Tag ist nun nicht fern.
Komm, Jesu Christe, lieber Herr!
Kein Tag vergeht, wir warten dein
und wollten gern bald bei dir sein.
 
5. Ach lieber Herr, eil zum Gericht!
Laß sehn dein herrlich Angesicht,
das Wesen der Dreifaltigkeit.
Das helf uns Gott in Ewigkeit.
 
3. Du treuer Heiland Jesu Christ,
dieweil die Zeit erfüllet ist,
die uns verkündet Daniel,
so komm, lieber Immanuel.
 

Evangelium
Lk 21,25-33
Jesus sprach zu seinen Jüngern: Es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres,
und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen.
Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit.
Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.
Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Seht den Feigenbaum und alle Bäume an:
wenn sie jetzt ausschlagen und ihr seht es, so wißt ihr selber, daß jetzt der Sommer nahe ist.
So auch ihr: wenn ihr seht, daß dies alles geschieht, so wißt, daß das Reich Gottes nahe ist.
Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis es alles geschieht.
Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht.

Präfation und Schlußkollekte
wie am 1. Sonntag im Advent

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