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16. Sonntag nach Trinitatis

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1. Oktober 2017

Liturgische Farbe:    grün  

Die Auferweckung des Jünglings zu Nain
Bild: Paula Jordan
© Verlag Johannis

Das Evangelium, in dem der Herr des Lebens dem Zug des Todes begegnet, erweist Christus als den, der dem Tod die Macht genommen hat. In der Epistel (der ersten unter mehreren Lesungen aus dem Epheserbrief) werden wir hineingenommen in die große Fürbitte des Apostels, die wirklich die ganze Breite, Länge, Tiefe und Höhe der Erkenntnis Christi ahnen läßt. Auch das Lied preist Gott als den, der in Anfechtung und Todesangst unser einziger und starker Trost ist. In dem Psalm dieses Sonntags verbinden sich wie so oft flehendliche Bitte und inbrünstiger Dank: "Du hast meine Seele errettet aus der tiefen Hölle." "Regiere deine Kirche mit deiner Gnade" (Kollekte). "Er sendet eine Erlösung seinem Volk" (Halleluja-Vers).

Agende für evangelisch-lutherische Gemeinden, Erster Band, 1962 Lutherisches Verlagshaus Berlin

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Introitus
Antiphon:
Herr, sei mir gnädig, denn ich rufe täglich zu dir. Denn du, Herr, bist gut und gnädig, von großer Güte allen, die dich anrufen.
Psalm:
[Herr, neige deine Ohren und erhöre mich,
denn ich bin elend und arm.]
Ich danke dir, Herr mein Gott, von ganzem Herzen
und ehre deinen Namen ewiglich.
Denn deine Güte ist groß über mich,
  du hast meine Seele errettet aus der tiefen Hölle.
[Gott, es setzen sich die Stolzen wider mich, und der Haufe der Gewaltigen stehtet mir nach meiner Seele
und haben dich nicht vor Augen.]
Du [aber] Herr Gott, bist barmherzig und gnädig,
  geduldig und von großer Güte und Treue.
Wende dich zu mir, sei mir gnädig,
  und stärke deinen Knecht mit deiner Kraft und hilf dem Sohn deiner Magd.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
und dem Heiligen Geiste,
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar
  und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

B wie am 14. oder 20. Sonntag nach Trinitatis

Kollekte
Herr unser Gott: läutere und stärke deine Kirche in stetigem Erbarmen / und dieweil sie ohne dich nicht bestehen kann, so regiere sie allezeit mit deiner Gnade.
Durch unsern Herrn Jesum Christum, Deinen Sohn / der mit dir und dem Heiligen Geiste lebet und regieret von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Epistel
Eph 3,13-24
Liebe Brüder, ich bitte, daß ihr nicht müde werdet wegen der Bedrängnisse, die ich für euch erleide, die für euch eine Ehre sind.
Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater,
der der rechte Vater ist über alles, was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden,
daß er euch Kraft gebe nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, stark zu werden durch seinen Geist an dem inwendigen Menschen,
daß Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in der Liebe eingewurzelt und gegründet seid.
So könnt ihr mit allen Heiligen begreifen, welches die Breite und die Länge und die Höhe und die Tiefe ist,
auch die Liebe Christi erkennen, die alle Erkenntnis übertrifft, damit ihr erfüllt werdet mit der ganzen Gottesfülle.
Dem aber, der überschwenglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt,
dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Halleluja
Halleluja.
Er sendet eine Erlösung seinem Volk, er verheißet, daß sein Bund ewiglich bleiben soll.
  Heilig und hehr ist sein Name.
Halleluja.

Lied
Was mein Gott will, gescheh allzeit (EG 364)

1. Was mein Gott will, gescheh allzeit,
sein Will, der ist der beste.
Zu helfen dem er ist bereit,
der an ihn glaubet feste.
Er hilft aus Not, der treue Gott,
er tröst' die Welt ohn Maßen.
Wer Gott vertraut, fest auf ihn baut,
den will er nicht verlassen.
 
3. Drum, muß ich Sünder von der Welt
hinfahrn nach Gottes Willen
zu meinem Gott, wenn's ihm gefällt,
will ich ihm halten stille.
Mein arme Seel ich Gott befehl
in meiner letzten Stunden:
du treuer Gott, Sünd, Höll und Tod
hast du mir überwunden.
 
2. Gott ist mein Trost, mein Zuversicht,
mein Hoffnung und mein Leben;
was mein Gott will, das mir geschicht,
will ich nicht widerstreben.
Sein Wort ist wahr, denn all mein Haar
er selber hat gezählet.
Er hüt' und wacht, stets für uns tracht',
auf daß uns gar nichts fehlet.
4. Noch eins, Herr, will ich bitten dich,
du wirst mir's nicht versagen:
Wenn mich der böse Geist anficht,
laß mich, Herr, nicht verzagen.
Hilf, steu'r und wehr, ach Gott, mein Herr,
zu Ehren deinem Namen.
Wer das begehrt, dem wird's gewährt.
Drauf sprech ich fröhlich: Amen.

Evangelium
Lk 7,11-16
Es begab sich danach, daß Jesus in eine Stadt mit Namen Nain ging; und seine Jünger gingen mit ihm und eine große Menge.
Als er aber nahe an das Stadttor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus, der der einzige Sohn seiner Mutter war, und sie war eine Witwe; und eine große Menge aus der Stadt ging mit ihr.
Und als sie der Herr sah, jammerte sie ihn, und er sprach zu ihr: Weine nicht!
Und trat hinzu und berührte den Sarg, und die Träger blieben stehen. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, steh auf!
Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden, und Jesus gab ihn seiner Mutter.
Und Furcht ergriff sie alle, und sie priesen Gott und sprachen: Es ist ein großer Prophet unter uns aufgestanden, und: Gott hat sein Volk besucht.
Und diese Kunde von ihm erscholl in ganz Judäa und im ganzen umliegenden Land.

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