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1. Sonntag nach Epiphanias

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8. Januar 2017

Liturgische Farbe:    grün  

De zwölfjährigenJesus im Tempel
Bild: Paula Jordan
© Verlag Johannis

Während das Evangelium davon erzählt, wie in dem12-jährigen Knaben zum ersten Mal das Bewußtsein seiner besonderen Verbundenheit mit dem Vater aufleuchtet, fügen die Antiphon die Vision von der Anbetung vor dem himmlischen Thron und der Psalm den irdischen Lobpreis des Gottesvolkes hinzu. Demgegenüber legt die Kollekte auf unsere Lippen die nüchterne Bitte um die Kraft, den göttlichen Willen zu verwirklichen. Mit der Epistel beginnt ein Stück fortlaufender Schriftlesung aus dem Römerbrief, die sich nicht unmittelbar auf die Evangelien der Epiphaniassonntage bezieht.

Agende für evangelisch-lutherische Gemeinden, Erster Band, 1962 Lutherisches Verlagshaus Berlin

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Introitus
Antiphon:
I. Auf einem hohen und erhabenen Thron sah ich sitzen Einen  wie eines Menschen Sohn; und es beteten ihn an die Heerscharen der Engel [und sprachen mit großer Stimme: "Seines Reiches Ehre währet in Ewigkeit"].
II. Siehe, nun kommt der Herr, der Herrscher, und in seiner Hand ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit.
Psalm:
Jauchzet dem Herrn, alle Welt! Dienet dem Herrn mit Freuden,
  kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken.
Erkennet, daß der Herr Gott ist. Er hat uns gemacht - und nicht wir selbst - zu seinem Volk
  und zu Schafen seiner Weide.
Gehet zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben.
  Danket ihm, lobet seinen Namen.
Denn der Herr ist freundlich, und seine Gnade währet ewig
  und seine Treue für und für.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne
  und dem Heiligen Geiste,
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar
  und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

B wie oben mit Antiphon II

Kollekte
Herr, allmächtiger Gott: sieh an in deiner himmlischen Güte das herzliche Verlangen deines Volkes, das zu dir fleht / auf daß wir deinen Willen erkennen und starker werden, ihn zu vollbringen.
Durch unsern Herrn Jesum Christum, Deinen Sohn / der mit Dir in der Einheit des Heiligen Geistes lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Epistel
Röm 12,1-6
Paulus schreibt: Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.
Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, daß niemand mehr von sich halte, als sich's gebührt zu halten, sondern daß er maßvoll von sich halte, ein jeder, wie Gott das Maß des Glaubens ausgeteilt hat.
Denn wie wir an einem Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben,
so sind wir viele ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied,
und haben verschiedene Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist.

Halleluja
Halleluja.
Jauchzet dem Herrn, alle Welt,
  dienet dem Herrn mit Freuden.
Halleluja.

Lied
O lieber Herre Jesu Christ (EG 68)

1. O lieber Herre Jesu Christ,
der du unser Erlöser bist,
nimm heut an unsre Danksagung
aus Genaden.
 
5. Danach erlittest du den Tod
in viel Verachtung, Hohn und Spott
für unsre Sünd und Missetat
aus Genaden.
 
2. Du hast gesehen unsre Not,
da wir in Sünden waren tot,
und bist vom Himmel gestiegen
aus Genaden.
6. Du stiegest auf zum höchsten Thron
zu Gottes Rechten als sein Sohn,
uns ewiglich zu vertreten
aus Genaden.
 
3. Hast in Marien Jungfrauschaft
durch deines Heilgen Geistes Kraft
angenommen unsre Menschheit
aus Genaden.
7. O Christe, versammle dein Heer,
regiere es mit treuer Lehr
deinem Namen zu Lob und Ehr
aus Genaden.
 
4. Du lehrest uns die neu Geburt
und zeigest an die enge Pfort
und den schmalen Steig zum Leben
aus Genaden.
8. Hilf durch dein Mühe und Arbeit,
daß es erlang die Seligkeit,
Lob zu singen in Ewigkeit
deiner Gnaden.


Evangelium
Lk 2,41-52
Jesu Eltern gingen alle Jahre nach Jerusalem zum Passafest.
Und als er zwölf Jahre alt war, gingen sie hinauf nach dem Brauch des Festes.
Und als die Tage vorüber waren und sie wieder nach Hause gingen, blieb der Knabe Jesus in Jerusalem, und seine Eltern wußten's nicht.
Sie meinten aber, er wäre unter den Gefährten, und kamen eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten.
Und da sie ihn nicht fanden, gingen sie wieder nach Jerusalem und suchten ihn.
Und es begab sich nach drei Tagen, da fanden sie ihn im Tempel sitzen, mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte.
Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich über seinen Verstand und seine Antworten.
Und als sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Und seine Mutter sprach zu ihm: Mein Sohn, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht.
Und er sprach zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wißt ihr nicht, daß ich sein muß in dem, was meines Vaters ist?
Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen sagte.
Und er ging mit ihnen hinab und kam nach Nazareth und war ihnen untertan. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen.
Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.

Präfation und Schlußkollekte
wie am Epiphaniastage

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