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 „Antidiskriminierungsgesetz“:
   Diskriminierung nach Statistik    
 

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Das Landgericht Berlin-Brandenburg hat einer Klägerin „Recht“ gegeben und ihr 20.000 EUR Schadensersatz für „Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte“ sowie unbegrenzt Zahlung der Gehaltsdifferenz zugesprochen, die sich diskriminiert fühlte, weil sie die Position des Personalchefs nicht bekam. Angeblich besteht die Belegschaft aus zwei Drittel Frauen und alle 24 Führungspositionen sind von Männern besetzt. Auf die Stelle als Personalchefin hatte sie sich gar nicht beworben, denn diese war nicht ausgeschrieben worden. Zur Begründung reichte hier allein die statistische Angabe, daß die Belegschaft zu zwei Dritteln aus Frauen besteht und keine Führungsposition von einer Frau besetzt ist. Dies wird zudem von der Geschäftsleitung bestritten, die feststellt, daß in ihrem Unternehmen 79 männliche und 33 weibliche Führungskräfte tätig sind.

Da allein die statistischen Angaben der Klägerin zur Diskriminierung ausreichten, mußte nicht mehr die Klägerin ihre Diskriminierung beweisen, sondern umgekehrte mußte der Beklagte beweisen, daß er nicht diskriminiert hatte. Da die Stelle aber, wie in der Privatwirtschaft häufig, nicht öffentlich ausgeschrieben, sondern intern vergeben wurde, gab es kein Verfahren, durch das das Unternehmen beweisen konnte, daß es die Stellenvergabe auf Grund der Qualifikation des Mitarbeiters vergeben hatte.

Hinzu kommt die ungewöhnlich hohe Entschädigungssumme, die der Klägerin zugesprochen wurde. Sie erhält einmalig 20.000 EUR für ihre „Verletzung der Persönlichkeitsrechte“ und zudem muß das Unternehmen die Gehaltsdifferenz zu dem Arbeitsplatz ersetzen, den sie nicht bekommen hat, und dies ohne zeitliche Begrenzung. Da hierbei offensichtlich keine Rolle spielt, ob sie für diese Stelle überhaupt qualifiziert ist und sie diese Stelle bei einer Ausschreibung jemals bekommen hätte, ist dies eine Methode zur Gehaltserhöhung aller Mitarbeiter: Alle weiblichen Mitarbeiter des Unternehmens könnten doch jetzt ebenfalls klagen und die Gehaltsdifferenz zur Position des Personalchefs einfordern.

An diesem wie an anderen Fällen die im Zusammenhang mit dem diskriminierenden „Antidiskriminierungsgesetz“ von uns berichtet wurden, zeigt sich die ganze Krankhaftigkeit und ideologische Verbohrtheit der liberal-sozialistischen und EU gesteuerten Gesetzgebung.

Wer nun glaubt, die Klägerin sei mit dem Urteil zufrieden, der muß sich eines besseren belehren lassen. Nicht nur das Unternehmen, nein, auch die Klägerin geht in Revision. Die Entschädigung ist ihr zu gering; sie hatte 90.000 EUR gefordert.

Quelle: Civitas Institut

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